Was war das bloß für ein Radau auf dem Bauerhof?

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Was war das bloß für ein Radau auf dem Bauerhof? Wir Enten hatten gestern beschlossen, die Gänse zu besuchen.

Wir flatterten also zum Bauernhof in der Nähe des Sees. Doch dort flatterten die Gänse aufgeregt durcheinander. „Wer hat bloß die Sau rausgelassen?“, schnatterten sie. Als wir zum Schweinestall blickten, sahen wir: Das Tor stand offen. Und jetzt entdeckten wir auch das Schwein, das die Chance genutzt hatte: Es war rausgeflitzt und wälzte sich nun vergnügt im Schneematsch. Dabei quietschte es, dass es eine Freude war.

„Du bist bestimmt ein Glücksschwein!“, quakte Klara. „Das kannst du laut schnattern“, grunzte die Sau. „Es ist eine Wohltat, mal wieder rauszukommen. Das ist mein Glückstag!“ Klara nickte. „Jetzt verstehe ich, warum die Zweibeiner gern Schweinchen aus Marzipan als Glückssymbole verschenken: Sie wollen so glücklich sein wie ein Schwein, das sich im Dreck wälzt.“ Meine Freundin Agnes winkte ab. „Es hat einen anderen Grund, warum Schweine als Glücksbringer gelten“, quakte sie. „Im Mittelalter war es für Zweibeiner ein großes Glück, ein Schwein zu haben.“ Denn das bedeutete, dass sie lange genug zu essen haben würden. „Wer ein Schwein besaß, der galt damals als reich“, quakte Agnes. Eure Paula

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