Die Biberin Frau Dr.

Die Biberin Frau Dr. Raspelzahn ist in ihrer Jugend viel gereist.

„Damals habe ich Carla kennengelernt“, erzählte sie mir. „Ein sehr nettes Kamel.“ Carla ist eine echte Wüstenbewohnerin. „Sie kommt gut mit den Bedingungen dort klar, beschwerte sich aber trotzdem über die Hitze“, erzählte mir die Biberin und lachte. „Mich würde interessieren, wie es so ein großes Tier schafft, trotz Trockenheit nicht zu verdursten?“ Die Biberin erklärte es mir: „Kommt sie an eine Oase mit einer Quelle, tankt sie einfach richtig voll“, sagte sie. „Sie schafft es dann, in nur 15 Minuten 200 Liter Wasser zu trinken.“ Das speichert sie in spezialisierten Zellen in ihren drei Vormägen. „Davon kann sie bis zu vier Wochen zehren.“ In ihrem Höcker hat sie nämlich kein Wasser, sondern Fett gespeichert – das liefert ihr die nötige Energie. „Kamele haben zudem eine Art inneres Kühlsystem“, sagte die Biberin. In der kalten Wüstennacht kühlt ihre Körpertemperatur ab, tagsüber steigt sie. „Sie schwitzen daher weniger“, sagte die Biberin. Überhaupt sind Kamele gute Wassersparer. „Dann weiß ich gar nicht, warum sich Carla beschwert“, quakte ich. „Sie ist eben ein wenig vornehm – eine echte Wüstenprinzessin eben“, sagte die Biberin und lachte. „Ich möchte jedenfalls nicht mit ihr tauschen.“ Eure Paula

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