Bestimmt habt ihr schon mal eine Vogelfeder im Gras entdeckt.

Bestimmt habt ihr schon mal eine Vogelfeder im Gras entdeckt.

Im Park, im Wald oder an einem See findet man oft welche. „Wusstet ihr, dass Federn Geschichten erzählen können?“, quakte meine Entenfreundin Agnes. „Ich habe schon viele gefunden“, schnatterte Klara. „Die lagen aber alle nur stumm da. Keine hat mit mir gequakt.“ Agnes lachte. „So habe ich das nicht gemeint“, schnatterte sie. „Aber es ist doch so: Federn verraten viel über den Vogel, dem sie einmal gehört haben.“ Und: Liegen viele zerrupfte Federn herum, können das Spuren eines Kampfes sein. Dann hat vielleicht ein Angreifer versucht, den armen Vogel zu rupfen. Viel öfter findet man einzelne Federn. „So eine reicht meist, um die Art zu bestimmen“, quakte Agnes. Dabei helfen Bücher, Smartphone-Apps und Internetseiten. Manches erkennt man aber sofort. So kann eine große Feder nur zu einem großen Vogel gehören. „Eine kleine Feder muss aber nicht von einem Winzling stammen“, schnatterte Agnes. „Große Vögel haben auch kleinere Federn.“ Und wie steht es mit Form und Farbe? Eine Feder mit blau schillernden Streifen könnte einem Eichelhäher gehören, eine samtweiche Feder vielleicht einer Eule. Ganz wichtig: Danach bitte unbedingt gut die Hände waschen! Eure Paula

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