Urteil gefallen: Haftstrafen für BMW-Fahrer wegen fahrlässiger Tötung von Ramona und Melanie

  • Michael Weiser
    vonMichael Weiser
    schließen

Für die Eltern von Ramona und Melanie vom Samerberg war der 12. November noch einmal ein weiterer schwerer Tag. Ingesamt sieben Verhandlungstage dauerte der Berufungsprozess. Doch die BMW-Fahrer konnten sich nicht aus der Strafe für ihre Beteiligung am Unfalltod der Freundinnen befreien.

Traunstein – Am siebten Tag des Berufungsprozesses um den Unfalltod von Melanie Rüth (21) und Ramona Daxelberger (15) vom Samerberg hat das Gericht drei neue Zeugen der Verteidigung geladen. 

  • Die Zeugen sind aus dem Freundes- und Bekanntenkreis der Angeklagten. Sie berichten übereinstimmend, dass der Unfallhergang in Gesprächen nicht weiter thematisiert wurde 
  • In der WhatsApp Guppe "Bandidos" hatten sich die Angeklagten vor dem Unfall mit Freunden verabredet 
  • In der Gruppe wurde nach dem Unfall der Ulmer Golf-Fahrer als alleiniger Täter dargestellt
  • Die Anwälte der Hinterbliebenen gehen davon aus, dass die Angeklagten jedoch ein Rennen fuhren – und den Unfallfahrer am Wiedereinscheren hinderten 
  • Auch der Staatsanwalt hält es für "glaubwürdig", dass der Golffahrer nicht mehr auf seine Spur wechseln konnte – und den Nissan Micra mit den Samerbergerinnen deshalb frontal erfasste. 
  • Er forderte 3 Jahre und 3 Monate Haft beziehungsweise 3 Jahre Haft und jahrelangen Führerscheinentzug.
  • Die Anwälte der Angeklagten beantragten Freispruch. 
  • Das Gericht hat das erste Urteil schlussendlich bestätigt – einer der Angeklagten hat sogar ein erhöhtes Strafmaß bekommen. 

WIR BERICHTEN AB CA. 9 UHR LIVE VOM PROZESS. 

Update 16.15 Uhr: 

Das Urteil ist gefallen: Daniel R. ist zu 2 Jahren und 6 Monaten Haft verurteilt worden wegen fahrlässiger Tötung. Außerdem muss er zusätzlich ein Jahr und 6 Monate seinen Führerschein abgeben. Bei ihm schlug sich ein Rennen kurz vor Beginn der ersten Verhandlung im Strafmaß nieder. 

Bei Sebastian M. bleibt es bei 2 Jahren und drei Monaten. Das Gericht verwarf damit die Berufung sowohl der Raser als auch des Staatsanwalts, der mit drei Jahren und drei Monaten, beziehungsweise drei Jahren, ein deutlich höheres Strafmaß gefordert hatten. 

Richter Zenkel spricht von einer hochkriminellen Tat. Die Familien der getöteten Mädchen hoffen, durch das Urteil nun zur Ruhe kommen zu können.

Update 14.40 Uhr: 

Der Anwalt äußert „hohen Respekt vor der Justiz, die nicht vor der öffentlichen Meinung einknickt“ und beantragt Freispruch. 

Im Raum steht die Forderung des Staatsanwalts von 3 Jahren und 3 Monaten für Daniel R., plus vier Jahre Führerscheinentzug wegen des tödlichen Unfalls und eines späteren Autorennens. 

Für Sebastian M. hat der Ankläger 3 Jahre Haft und 2 Jahre 6 Monate Führerscheinentzug gefordert.

Update 14.15 Uhr:

Baron von Koskull hält die Äußerungen in der WhatsApp-Gruppe für Social Media typisch-schnoddrig und sieht kein Anzeichen für eine Abstimmung der Angeklagten untereinander – dafür aber Belege für eine große Betroffenheit innerhalb der Gruppe mit dem Namen „Bandidos“.

Update 13.45 Uhr:

Harald Baron von Koskull spricht nun für seinen Mandanten Daniel R. Zunächst geht es um den Prozess um das Rennen, bei dem R. von der Polizei erwischt wurde – ein halbes Jahr nach dem tödlichen Unfall in der Miesbacher Straße. 

Von Koskull hält die Ausführungen der Polizei für unglaubwürdig. Und: Er bestreitet den Vorwurf, dass die BMW-Fahrer ein Rennen gefahren werden sollen. Daniel R. treffe keine Schuld. Wo offene Fragen blieben, gelte im Zweifel für den Angeklagten.

Update 12.20 Uhr:

Anwalt Andreas Michel, Rechtsbeistand des Angeklagten Sebastian M. hält gegen die Aussagen des Staatsanwalts: Dass sein Mandant den Gegenverkehr so früh wie von Staatsanwalt und den Nebenklägeranwälten behauptet gesehen haben soll, hält er – er verzieht den Mund und hebt abwehrend die Hände – für „unmöglich“. Sebastian M. sei in den Sozialen Medien beschimpft worden. Deswegen habe er sich nicht an die Familien gewandt. 

Update 12.10 Uhr: 

Rechtsanwalt Graue nimmt das dreimalige Umdrehen des Beifahrers von Daniel R. ins Visier. Daniel R. also sei über den Überholvorgang ausreichend informiert gewesen, hätte reagieren können, auch insofern, dass man sich an die 70 km/h hält oder – auf acht Meter Straßenbreite – mehr an die Seite fährt, um dem Golf Platz zu machen.

„Die Schweine haben mich nicht reingelassen“, sagte Unfallfahrer H., der schwerverletzt überlebte. 

„Das war kein Selbstmordkandidat“, sagt Graue. „Warum fuhr er nicht rein?“ Seine Folgerung: weil da keine Lücke war. 

Ralf Rüth, Vater der getöteten Melanie, spricht von haarsträubenden Erfahrungen während der vergangenen drei Jahre. Wie sich die Aussagen in Nuancen verändert haben, ist für ihn Indiz, „dass die sich angesprochen haben“. 

Er erwähnt auch den Trainingsstand der Auto-Fans. „Was heißt das schon, wenn die vor normalem Abstand reden? (...) Wenn alle gebremst hätten, wäre das ein anderer Unfall gewesen.“ Er spricht von einer „Raserszene“.

Laut Rüth habe zudem ein Beifahrer nach der Kollision die Glassplitter prasseln gehört. Wie knapp also waren die beiden BMW hintereinander? Vier bis zwölf Meter, glaubt Rüth.

Beide Angeklagte sind regungslos. Keiner hat Blickkontakt zu den Eltern der beiden getöteten jungen Frauen und zu Magdalena Daxlberger gesucht.

"Von Reue keine Spur“, sagt Rüth, im Gegensatz zum Unfallfahrer, der Reue zeigt und schwer getroffen ist. 

Die Mädchen waren die „perfektesten Menschen“, es bricht ihm die Stimme: „Es ist eine Katastrophe.“

Er dankt dem Gericht, bevor ein Schluchzen seine Stimme erstickt.

Für Melanies Mutter Manuela Daxlberger ist klar: „Das war ein Rennen.“

„Das kann sich keiner vorstellen, was wir erleben“, sagt Melanies Schwester mit tränenerstickter Stimme.

Update 11.50 Uhr: 

Der Anwalt der Daxlbergers weist darauf hin, dass ein Beifahrer sich dreimal nach dem überholenden Golf umgeschaut habe. Warum? Um einen „Konkurrenten“ im Blick zu behalten? Die lange Dauer des Überholvorgangs zudem sei nur erklärbar, wenn die beiden BMWs aktiv das Einscheren des Golfs verhinderten hätten. 

Die beiden Angeklagten hätten den Gegenverkehr über zehn Sekunden lang schon gesehen. „Wenn sie gebremst hätten, dann stünden wir heute nicht hier“. Er spricht von bedingtem Vorsatz, „wir sind knapp am Mordmerkmal Heimtücke“. 

Für Melanies Mutter Manuela Daxlberger ist klar: „Das war ein Rennen.“

Update 11.45 Uhr:

Laut Staatsanwalt seien die Beifahrer nicht zuverlässig, einer habe immer wieder abweichende Angaben zu den Abständen gemacht. Außerdem seien sie nun einmal Freunde der Angeklagten.

Die beiden Angeklagten hätten – als Ortskundige – den ortsfremden Unfallverursacher nicht reingelassen. 

Der Staatsanwalt spricht von der ungeheuren Wucht des Unfalls, berichtet über die Verletzungen der beiden getöteten jungen Frauen und über die Folgen für die schwerverletzte Magdalena Daxlberger. Mutter Manuela faltet die Hände über der Nase zusammen.

Folgt man dem Staatsanwalt, ging es den beiden BMW-Fahrern darum, „das Beschleunigkeitspotenzial“ ihrer Autos zu testen. Simon M. als der hintere habe den besten Überblick gehabt, zeigte damit besondere Rücksichtslosigkeit. Gelogen habe er auch, als er behauptete, er habe erste Hilfe geleistet. 

Simon H. hört regungslos zu, den Blick auf die Tischplatte gerichtet. 

Daniel R. habe beschleunigt, als der Ulmer Golffahrer vorbeiwollte. 

Die beiden Angeklagten seien absolut ungeeignet zum Führen eines Autos, sagt der Staatsanwalt. Er fordert 3 Jahre und drei Monate Haft.

Das heißt auch: Den Führerschein dürften die beiden Männer nach für lange Jahre abgeben.

Update 11.30 Uhr: 

Laut des Staatsanwalts hat der Angeklagte Daniel R. zugegeben, dass die beiden BMW langsam langsames nebeneinander hergefahren seien. Die Ruhe vor dem Start eines „Rennens“? 

Auch rekapituliert der Staatsanwalt Simon H.'s Aussage, er habe sich provoziert gefühlt vom Verhalten der BMW-Fahrer. Er hält die Aussage des Golffahrers, die BMW hätten die Lücke zum Einscheren erst zugefahren und dann auf seinen Versuch hin den vorderen BMW zu überholen, wieder geschlossen, als „glaubwürdig“ an.

Update 10.35 Uhr: 

Richter Zenkel liest Auszüge aus der WhatsApp-Gruppe "Bandidos" vor. Offenbar haben sich die Mitglieder am Unfalltag verabredet, um sich bei der Aral-Tankstelle zu treffen – eineinhalb Stunden vor dem Unfall.

Die BMW-Insassen chatteten auch nach dem Unfall mit den anderen Bandidos. „Uns gehts gut“, schreibt ein Beifahrer. Einer schreibt: "Hauptsache, euch ist nichts passiert." Ein weiterer:  „So ein Depp in dem Golf. Wegen dem mussten Unschuldige sterben.“ Ein Beifahrer stimmt dem zu: „Ja“. 

Schon am Morgen danach wird eine ganz bestimmte Version verbreitet, so scheint es. Ein Beifahrer schreibt über den Unfallfahrer: „der Hurensohn“ 

BMW-Fahrer im "Unfall-Chat"

Alle Beteiligten, das wird im Chatverlauf deutlich, war sich im Klaren darüber, dass sie in Schwierigkeiten geraten können. Alle arbeiten an ihrer Version und polieren sie anschließend. Irgendwann ist dann von Verantwortungsbewusstsein die Rede, von Tragödie... der Ton ändert sich im Laufe des Chats. Der Golffahrer wird mehrfach übelst beleidigt – die Bandidos mögen es nicht, wenn man ihre Version anzweifelt. Sie wirken aufgebracht und schockiert. 

Auch Sebastian M. und seine Freundin haben nach dem Unfall gechattet. Die Freundin wollte wissen, ob M. schuld sei. M streitet alles ab, auch den Verdacht eines „Autorennens“.

Update 10.10 Uhr: 

Die Obduktionsberichte werden im Selbstleseverfahren ins Hauptverfahren eingeführt. 

Außerdem fasst der Richter das "Sündenregister" der beiden Angeklagten zusammen. Demnach sei Daniel R. bereits mit 41 km/h zu schnell in einer Ortschaft unterwegs gewesen. Auch gegen Sebastian M. wurde 2017 Fahrverbot erlassen.

Update 9.50 Uhr:

Der dritte Zeuge, Igor P. tritt auf. Er ist 26 Jahre alt. Daniel R. sei ein Schulfreund, Sebastian M. kenne er auch. Auch Igor P. ist Mitglied der „Bandidos“. 

Zum Unfall könne er nicht viel sagen, behauptet er.

Er habe am fatalen Tag nicht detailliert mit den BMW-Insassen gesprochen, auch nicht, als er sie von der Polizei abgeholt habe. 

Bei der Heimfahrt habe man sich an einer Tankstelle Getränke geholt. Im Auto habe niemand etwas gesprochen. An der Tankstelle habe der eine oder andere Irritationen geäußert, weil der Golf die Gegenfahrbahn nicht verlassen habe. „Alle waren in sich gekehrt, irgendwie, ich fand es nicht angebracht, nachzufragen.“ 

Zeugen, die den Golffahrer belasten

Der Richter will es wieder nicht glauben, dass man sonst so gar nichts über den Unfall gesprochen habe. Er habe schon aus den Medien Bescheid gewusst, sagt Igor P. 

Aus welchen Medien, am Morgen nach dem Unfall, will Zenkel zunehmend ungehalten wissen. Raunen im zahlreichen Publikum. 

Igor P. spricht nun tatsächlich von „vornehmer Zurückhaltung“ und bleibt dabei: Über Details wurde nicht gesprochen, nur über das in seinen Augen merkwürdige Verhalten des Golf-Fahrers. Das  sei das Hauptthema gewesen, „das war keinem verständlich“.

An der Kleidung von Sebastian M. habe Igor P. Blutspuren gesehen. 

Manuela und Franz Daxlberger wollen dem Zeugen nicht abkaufen, dass man im Freundeskreis nicht detailliert gesprochen habe. An dem Abend nicht, sagt Igor P. Danach sei der Golffahrer überwiegend das Thema gewesen. 

Rechtsanwalt Schluttenhofer fragt, ob er von dem Überholmanöver der beiden BMW gegenüber dem Golf gehört habe. Ja, sagt der Zeuge. Ob es ihn, P., nicht gewundert habe, dass der Golf überholt habe? Offenbar nicht, wenn man Igor P. richtig verstanden hat.

Der wurde Zeuge entlassen.

Update 9.40 Uhr:

Der zweite Zeuge spricht: Patrick F., selbständiger KfZ-Meister, 26 Jahre alt. Er ist auch befreundet mit den beiden Angeklagten und kennt Sebastian M. aus der Berufsschule und Daniel R. seit ungefähr sechs Jahren. Er ist außerdem, wie die andern auch, Mitglied in der WhatsApp-Gruppe "Bandidos".

Richter Zenkel wird sauer, weil Patrick F. nicht genau antwortet. Seine Freunde hätten gesagt, der Golffahrer, der frontal in den Nissan prallte, sei schuld gewesen, sagt Patrick F. Das entspreche auch seiner Einschätzung. 

Manuela Daxlberger will wissen, warum im Freundeskreis so wenig über den Unfall gesprochen worden sei.Es geht nun um den Zeugen aus Bad Aibling, der von Absprachen zwischen den Angeklagten gesprochen hat. Patrick F. hat jenen Zeugen gefragt, ob er das wirklich gesagt habe. Der Aiblinger habe das bestritten, sagt Patrick F., sonst hätte er ihn in der Werkstatt auch nicht bedient. 

Kein erhellender Auftritt, besonders wichtig scheint ihn das Gericht nicht zu nehmen. Der Zeuge ist entlassen. 

Update 9.20 Uhr: 

Drei Zeugen sind geladen. Es folgt die Verlesung von Urkunden, am Ende des Tages steht eventuell bereits das Urteil. Offenbar will man vom Termin am 20. November Abstand nehmen. Es wäre der dritte Jahrestag des fatalen Unfalls. 

Der ersten Zeuge, Manuel S. ist 29 Jahre alt und kommt aus Rosenheim. Er war 15 bis 20 Minuten nach dem Unfall an der Unfallstelle. Dort traf er die vier BMW-Insassen, alles Bekannte, auf der Leitplanke sitzend an. Vier, fünf Einsatzfahrzeuge standen zwischen Unfallort und der Stelle, an der die BMWs standen. Ungefähr hundert Meter seien es gewesen, sagt Manuel S.

Worüber man gesprochen habe, will der Vorsitzende wissen. Die Betroffenheit sei groß gewesen, sagt Manuel S. Was er denn über Unfallhergang gehört habe, will der Richter wissen. Ein Golf sei auf der „falschen“ Spur unterwegs gewesen, hätten seine Bekannten gesagt. 

Von einer Beteiligung der beiden BMW sei nicht die Rede gewesen.

Die Unfallstelle sei ausgeleuchtet gewesen, als er angekommen sei, sagt der Rosenheimer. Der Richter hakt nach. Nein, an Blut an der Kleidung seiner Bekannten könne er sich nicht erinnern, sagt Manuel S.

Rechtsanwalt Schluttenhofer, Vertreter der Daxlbergers, fragt nach: "Haben Daniel R. und Sebastian M. darüber gesprochen, dass sie den Golf des Unfallfahrers aus Ulm überholt hätten?" Das bestätigt der Zeuge.

Ob er gefragt habe, warum der Golf dann später wiederum die beiden BMW habe überholen wollen? Das, so Manuel S., könne er nicht sagen, er erinnere sich nicht mehr: "Ich kann keine klaren Aussagen machen, es hat keinen Sinn, etwas zu sagen, wovon ich nicht überzeugt bin.“

Der Zeuge hatte sich mit seinen Bekannten treffen wollen, an jenem fatalen Abend. Die Verspätung seiner Bekannten, ebenso die vielen Sirenen hätten ihn Schlimmes ahnen lassen, sagt er auf Nachfrage von Manuela Daxlberger, Mutter der getöteten Ramona. 

Die Befragung des Zeugen scheint nicht viel gebracht zu haben, er ist nach nicht einmal 30 Minuten entlassen.

Das ist im bisher in der Verhandlung passiert:

Sechster Verhandlungstag:

  • Ein neuer Zeuge könnte dem Berufungsprozess eine wichtige Wende geben 
  • Er soll unter anderem die beiden Angeklagten Daniel R. (25) und Sebastian M. (26) dabei belauscht haben, wie sie sich für Aussagen bei der Polizei abgestimmt haben. 
  • Der Zeuge hat dies vor Gericht allerdings nicht bestätigt – sondern spricht von "Dahingeplaudere" 
  • Nach Informationen der OVB Heimatzeitungen wurde der 51-jährige Aiblinger darauf wegen des Verdachts der Falschaussage festgenommen. 
  • Die Antwort des Angeklagten-Anwalts Michl: Er forderte die Aussetzung der Hauptverhandlung und einen anderen Staatsanwalt. 
  • Ein Unfall-Gutachter hält die Aussagen von Polizisten zu möglichen weiteren Autorennen für "technisch möglich". 
  • Ein Urteil schon am 12. November gilt als unsicher.

Ausführlicher Bericht zum sechsten Verhandlungstag

Fünfter Verhandlungstag: 

  • Verteidiger werfen der Polizei tendenziösen Zeugenaufruf vor  
  • Zweiter Angeklagter nach Unfall bei Drift im Kreisel erwischt 
  • Polizist im Zeugenstand spricht von verbotenem Autorennen 
  • Angeklagter bestreitet späteres illegales Autorennen
  • Nicht über den Unfall gesprochen? Richter zweifelt Aussage von Angeklagtem an

Ausführlicher Bericht zum fünften Verhandlungstag

Vierter Verhandlungstag:

  • Die beiden Angeklagten wurden für ihr fahrlässiges Verhalten bereits verurteilt – sind aber in Berufung gegangen 
  • 12 Zeugen sagen an diesem Dienstag aus, erstmals auch die Ehefrau des Unfallfahrers 
  • Dabei geht es immer wieder um die Frage, ob Simon H. wegen der beiden anderen Autos nicht mehr auf seine Spur wechseln konnte und ob die BMW-Fahrer ein Rennen gefahren waren 
  • Ein neuer Zeuge wird geladen: Er soll eine Absprache der Angeklagten zum Unfallgeschehen mitgehört haben Eltern der Unfallopfer von den Aussagen der Ersthelfer sichtlich berührt

Dritter Verhandlungstag:

  •  Wollten sich die Beteiligten gegenseitig entlasten? 
  • Zeugenaussage: "Die haben mich nicht reingelassen"

Ausführlicher Bericht zum vierten Verhandlungstag

Zweiter Verhandlungstag:

  • „Mein Fehler ist, dass ich dort überholt habe. Aber, dass sie mich dann behindert haben, war nicht meine Schuld." 
  • Am zweiten Tag im Berufungsprozess um den Unfalltod von Melanie Rüth (21) und Ramona Daxlberger (15) hat Unfallfahrer Simon H. (26) den Angeklagten eine Mitschuld am Zusammenstoß am 20. November 2016 in Rosenheim gegeben.

Ausführlicher Bericht zum zweiten Verhandlungstag

Prozessauftakt:

  • Im Berufungsprozess um den Unfalltod der Samerbergerinnen Melanie Rüth (21) und Ramona Daxlberger (15) haben sich zum Prozessauftakt erstmals die Angeklagten persönlich geäußert. 
  • Eltern der verstorbenen Ramona und Melanie zweifeln an Aussagen der Angeklagten

Ausführlicher Bericht zum Prozessauftakt

Mehr zum Thema

Kommentare