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Hintergründe für Entscheidung und wie es weitergeht

Berchtesgadener Impfzentrum schließt: Das sagt das Landratsamt

Das Impfzentrum des Landkreises Berchtesgadener Land im Alpen-Congress in Berchtesgaden.
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Das Impfzentrum des Landkreises Berchtesgadener Land im Alpen-Congress in Berchtesgaden.
  • Heinz Seutter
    vonHeinz Seutter
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Ende Juni wird das zweite Impfzentrum des Berchtesgadener Lands im AlpenCongress in Berchtesgaden schließen. BGLand24.de hat sich nach den Hintergründen und wie es weitergeht erkundigt.

Berchtesgaden - „Da bereits jetzt durch Hausärzte mehr Impfungen als dort durchgeführt werden, wird der Mietvertrag des Landkreises mit dem AlpenCongress Zentrum in Berchtesgaden nicht mehr Ende Juni nicht mehr verlängert“, berichtet Alexandra Rothenbuchner, Pressesprecherin des Landratsamts Berchtesgadener Land gegenüber BGLand24.de. „Hintergrund ist auch der Wille der Staatsregierung, das bis dann die Hausärzte den Großteil der Impfungen im Landkreis durchführen sollen.“

Zusätzliches Impfzentrum in Berchtesgaden schließt Ende Juni - Zweitimpfung für jeden dort erstgeimpften sicher

Das Impfzentrum in Berchtesgaden war im Februar diesen Jahres eröffnet worden. Es ergänzt das Haupt-Impfzentrum des Landkreises in Ainring. Als Grund nannte damals das Landratsamt, dass so insbesondere den älteren Personen aus dem „inneren Landkreis“ der Weg nach Ainring erspart werden sollte (Plus-Artikel BGLand24.de). „Mit Stand vom Mittwochnachmittag konnten dort bisher 5.822 Impfungen durchgeführt werden“, berichtet Landratsamts-Pressesprecherin Alexandra Rothenbuchner. Sie betont: „Alle die eine Erstimpfung in Berchtesgaden erhalten haben, erhalten auch dort ihre Zweitimpfung!“

„Bei den ersten Gesprächen mit den Verantwortlichen des AlpenCongress wurde auch der Wunsch, nach Möglichkeit wieder Veranstaltungen durchzuführen, sobald dies möglich ist, thematisiert. Der genaue Zeitpunkt war im Vorfeld natürlich nicht absehbar. Aufgrund der in Aussicht gestellten Liefermengen und den damals bereits laufenden Impfungen durch die Hausärzte im Zuge des Hausärztemodells, wurde ein Ende des Mietvertrages zum 30 Juni festgesetzt“, führt Rothenbuchner weiter aus.

Das Gebäude in der Industriestraße in Ainring-Mitterfelden, in dem sich das Impfzentrum fürs Berchtesgadener Land befindet.

Im Landkreis Altötting hatte der dortige Landrat Erwin Schneider (CSU) bei einem Pressetermin im dortigen Impfzentrum in Neuötting bemerkt, dass wegen dem Hausärztemodell auch dort die Leute nicht mehr alleine auf das Impfzentrum für ihren Erstimpfungs-Termin vertrauen, sondern zusätzlich auch bei ihrem Hausarzt darum anfragen sollten. Schneider sieht einen Rückbau oder sogar ein komplettes Aus für das Neuöttinger Impfzentrum kritisch.

„Die Bayerische Staatsregierung hat den Betrieb der bayerischen Impfzentren aktuell bis Ende September finanziell zugesichert. Das Landratsamt geht davon aus, dass die tatsächliche Betriebsdauer stark vom weiteren Fortschritt der Impfkampagne abhängig ist. Sofern das Landratsamt den Auftrag erhalten würde, neue Kapazitäten zu schaffen, sähen wir uns durchaus dazu in der Lage“, berichtet die Rothenbuchner. „Die Errichtung eines Impfzentrums ist primär davon abhängig, ob die Örtlichkeit geeignet ist. Sofern eine geeignete Örtlichkeit vorhanden ist, kann ein betriebsbereites Impfzentrum innerhalb weniger Tage installiert werden.“

hs

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