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Spekulationen über mögliches Voodoo-Ritual

„Völlig neue Situation“: Gefesselter Hahn auf dem Berchtesgadener Friedhof gibt Rätsel auf

Weißer Hahn (Symbolbild).
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Weißer Hahn (Symbolbild).
  • Melanie Fischer
    VonMelanie Fischer
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Wie kommt ein gefesselter Seidenhahn auf den Alten Berchtesgadener Friedhof? Wollte jemand ein gruseliges Voodoo-Ritual ausführen? Oder handelt es sich nur um einen schlechten Scherz? Polizei und Friedhofsverwaltung geben Auskunft, was bisher bekannt ist.

Berchtesgaden - „Von so etwas haben wir noch nie gehört.“ Johann Hallinger von der Friedhofsverwaltung spricht von einer „vollkommen neuen Situation“. Die Mitarbeiter des Marktes Berchtesgaden, die den Hahn am Donnerstag Nachmittag, 24. November, gefunden haben, seien auch sehr verwundert gewesen. Direkt bei dem gefesselten Hahn lagen auch ein weißes Leintuch, ein Blumenstrauß und Obst.

Handelt es sich um ein Ritual?

Es kommt immer wieder vor, dass auf Friedhöfen Hähne und andere Vögel gefunden werden. Dabei geht es oft um ein schauriges Voodo-Ritual, bei dem das Tier geköpft auf einem Friedhof platziert wird. Um das Tier herum liegen meist Beigaben wie bestimmte Lebensmittel. Auch Zeichnungen und Kerzen findet man oft vor.

Ob der Hahn am Alten Friedhof in Berchtesgaden auch einem Ritual zum Opfer fallen sollte und der Täter vorzeitig flüchten musste, ist bisher unklar. Er wurde zusammen mit den anderen Gegenständen in der Nähe der Aussegnungshalle und Hecke aufgefunden. Einen konkreten Bezug zu einem Grab kann die Polizei nicht feststellen.

„Bisher gab es bei uns nie irgendwelche Tierfunde am Friedhof“, so Hallinger. Polizeioberkommissar Markus Steiner warnt: „Wir könnten natürlich jetzt wild spekulieren, aber das machen wir nicht.“ Er hofft, dass sich schnell der rechtmäßige Inhaber des Tieres findet und dieser zu einer schnellen Aufklärung beitragen kann. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Berchtesgaden unter der Telefonnummer 08652/94670 entgegen.  

Eigentümer des Hahns bislang nicht bekannt

Der Seidenhahn wurde gleich nach dem Auffinden aus seiner misslichen Lage befreit. Er ist unverletzt und wohlauf. „Trotzdem wird er einiges ausgestanden haben. Das ist eine traurige Tierquälerei“, so Hallinger. Der Vogel wurde dem Geflügelzuchtverein Berchtesgaden übergeben und befindet sich, bis der Besitzer bekannt wird, in guten Händen. Die Polizei ermittelt nun gegen den Täter wegen eines Vergehens gegen das Tierschutzgesetz.

mf

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