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Bayreuther Festspiele stellen Programm vor

Vor dem Start der Bayreuther Festspielen
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Das Bayreuther Festspielhaus.

Nach einjähriger Corona-Zwangspause sollen auf dem Grünen Hügel am Sonntag die Bayreuther Festspiele eröffnet werden. Kurz vor dem Auftakt will die Festspielleitung um Intendantin Katharina Wagner am Samstag (15.00 Uhr) in einer Pressekonferenz über das Programm für dieses und das kommende Jahr informieren.

Bayreuth - Auch der „Ring“-Regisseur Valentin Schwarz, dessen Inszenierung des „Ring des Nibelungen“ schon 2020 Premiere feiern sollte, wegen Corona aber auf 2022 verschoben wurde, wird dabei sein. Ebenso „Ring“-Dirigent Pietari Inkinen, der in diesem Jahr mit der „Walküre“ sein Bayreuth-Debüt und einen Vorgeschmack auf 2022 geben wird.

Außerdem dabei sind Sänger John Lundgren, der bei der Eröffnungspremiere mit dem „Fliegenden Holländer“ in diesem Jahr die Titelpartie singt, und Aktionskünstler Hermann Nitsch, der die „Walküre“ in diesem Jahr illustriert. Außerdem drei weitere Künstler und Theatermacher, die für dieses Jahr Projekte zum „Ring“ erarbeitet haben, um die ringfreie Zeit bis 2022 zu überbrücken: Der US-amerikanische Regisseur Jay Scheib zeigt „Siegfrieds“ Drachenkampf in virtueller Realität, Nikolaus Habjan fragt sich in seinem Puppentheater „Immer noch Loge“, was eigentlich aus den „Ring“-Charakteren wird - und Chiharu Shiota hat eine Installation zur „Götterdämmerung“ auf die Beine gestellt.

Die Festspiele starten an diesem Sonntag mit einer Neuproduktion der Richard-Wagner-Oper „Der fliegende Holländer“ von Regisseur Dmitri Tcherniakov mit der ersten Dirigentin der Festspielgeschichte: Oksana Lyniv. Die beiden werden allerdings nicht zur Pressekonferenz kommen. dpa

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