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Schnee und Eis in Bayern

Wintereinbruch sorgt für Chaos: Lkw kippt um, Polizei schlittert von Straße und Bus prallt in Rohbau

Landkreis Donau-Ries: Auf einer Einsatzfahrt kam am Mittwochmittag (8. Dezember) ein Streifenwagen der Polizeiinspektion Donauwörth bei Blitzeis und starkem Schneefall nach links von der Fahrbahn ab und schleuderte in einen Rübenhaufen.
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Landkreis Donau-Ries: Auf einer Einsatzfahrt kam am Mittwochmittag (8. Dezember) ein Streifenwagen der Polizeiinspektion Donauwörth bei Blitzeis und starkem Schneefall nach links von der Fahrbahn ab und schleuderte in einen Rübenhaufen.
  • Markus Zwigl
    VonMarkus Zwigl
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Winterliche Straßenverhältnisse und zum Teil starker Schnellfall haben in vielen Teilen Bayerns für chaotische Zustände auf den Straßen gesorgt. Die Polizei berichtet von vielen Unfällen. Die Rettungskräfte waren beziehungsweise sind im Dauereinsatz.

Bayern Ein Paketlaster kippt um, andere rutschen in den Gegenverkehr, hunderte Autos schlittern von der Straße: Schnee und Glätte haben in Bayern viele Autos ins Schleudern gebracht – mehrere Menschen wurden verletzt, ein Unfall bei Weiding (Landkreis Cham) endete tödlich.

Kilometerlange Staus und etliche Unfälle in Oberbayern

In Oberbayern kam es durch Schneefälle zu mehreren Unfällen. Ein 51-Jähriger rutschte am Mittwoch mit dem Auto auf der glatten Straße bei Königsmoos (Landkreis Neuburg-Schrobenhausen) nach rechts von der Fahrbahn. Dann überschlug sich das Fahrzeug im angrenzenden Feld. Der Mann kam in ein Krankenhaus, wurde aber laut Polizei schnell wieder entlassen, da er nicht verletzt worden war. 

Mit den Worten „absolutes Chaos“ beschrieb ein Sprecher der Verkehrspolizeiinspektion (VPI) Rosenheim auch die Situation am Donnerstag auf der A8. Heftiger Schneefall und eine Blockabfertigung auf österreichischer Seite bei Kufstein legten das komplette Inntal lahm. Zwischenzeitlich entwickelte sich ein Rückstau von über 60 Kilometern Länge.

Bei einem anderen Unfall im oberbayerischen Eiselfing im Landkreis Rosenheim musste ein Mann sterben. Hier spielte die Witterung aber wohl keine übergeordnete Rolle.

143 Unfälle allein in Mittelfranken

Neben Oberbayern waren auch Franken und Schwaben massiv betroffen. „Seit gestern Mittag wurden in Mittelfranken 143 Unfälle gemeldet“, sagte eine Sprecherin der Polizei in Nürnberg am Donnerstag. Die meisten davon endeten glimpflich. Bei 16 Unfällen wurden Menschen leicht verletzt. 

Im schwäbischen Donauwörth (Landkreis Donau-Ries) kam sogar ein Polizeiauto von einer Landstraße ab. Bei einer Einsatzfahrt krachte das Auto in einen Rübenhaufen. Der Fahrer wurde am Rücken verletzt.

Auto prallt in Blindheim gegen Hauswand

Im Landkreis Dillingen registrierte die Polizei bis zum Donnerstagmorgen 17 Verkehrsunfälle. Dabei sei es größtenteils bei Blechschäden geblieben. Eine 49-Jährige blieb unverletzt, nachdem sie mit ihrem Auto gegen eine Hauswand in Blindheim gekracht war. In Sonderheim wurden zwei Menschen leicht verletzt, als eine 56-Jährige mit dem Auto auf einer glatten Straße in den Gegenverkehr geriet und dort mit dem Wagen eines 50-Jährigen zusammenprallte.

Insgesamt wurden bei Glätteunfällen im Landkreis Dillingen vier Personen leicht verletzt. Am Donnerstagmorgen habe sich die Lage auf den Straßen entspannt, teilte eine Sprecherin der Polizei mit.

Bus rauscht bei Memmingen in Rohbau

In Memmingen geriet ein Bus ins Rutschen und krachte in einen Rohbau. Der Fahrer musste verletzt aus dem Bus befreit und im Krankenhaus versorgt werden.

Lkw kippt bei Selbitz um

In Oberfranken kippte ein Lastwagen mit Paketen auf der Autobahn 9 bei Selbitz um. Der Fahrer hatte am Mittwochabend auf schneeglatter Straße im Landkreis Hof die Kontrolle über das Fahrzeug verloren, teilte die Polizei mit. Er sei ins Schleudern geraten und in eine Böschung gefahren. Dann sei der Lastwagen umgekippt.

Die Abfahrt auf die Autobahn 72 in Richtung Dresden war komplett, die Fahrbahn der A9 in Richtung München teilweise gesperrt. Der 42-jährige Fahrer wurde bei dem Unfall nicht verletzt. Den Schaden schätzte die Polizei auf rund 120.000 Euro.

Tödlicher Unfall im Landkreis Cham

Bei einem Unfall im Oberpfälzer Landkreis Cham ist ein 49-Jähriger tödlich verunglückt. Wie die Polizei mitteilte, war er am Donnerstagvormittag mit seinem Auto aus noch unbekannter Ursache auf der Bundesstraße bei Arnschwang ins Schleudern geraten. Auf der Gegenfahrbahn prallte er demnach frontal gegen einen Sattelzug. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt.

Auch am Freitag soll es in Teilen Bayerns wieder schneien, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldete. Die Temperaturen lägen dann zwischen minus ein und plus drei Grad. Der Samstag soll der Prognose nach nasskalt werden – mit etwas Schnee, Schneeregen und glatten Straßen.

mz/dpa

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