Bayern lockert Corona-Maßnahmen für Sport und weitet Notbetreuung in Kitas aus

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Das Bayerische Kabinett hat beschlossen, die Notbetreuung in Kitas auszuweiten.
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Grundsätzlich sieht das bayerische Kabinett, dass sich die Zahl der Corona-Neuinfektionen verbessert hat und die bisherigen Lockerungen nicht für Probleme sorgen. Bei einer Pressekonferenz gab es Neuigkeiten für Sport, Kitas und für das Frühwarnsystem, die sogenannte 7-Tage-Inzidenz.  

München - Nach Beratungen des bayerischen Kabinetts haben der Chef der Staatskanzlei, Florian Herrmann, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Gesundheitsministerin Melanie Huml und Familienministerin Carolina Trautner bekannt gegeben, was sich im Kampf gegen das Coronavirus ändert.

+++ Weitere aktuelle Informationen über das Coronavirus in den Regionen Rosenheim, Mühldorf und Traunstein finden sie im Corona-Liveblog der OVB-Heimatzeitungen. +++

Kitas

Ab dem 25. Mai dürfen alle Vorschulkinder und ihre Geschwister in den Kindergarten gehen. Außerdem werden Waldkindergärten geöffnet, sowie die Großtagespflege. Das gab Ministerin Carolina Trautner bekannt. Möglicherweise dürfen Kinder, die 2021 eingeschult werden, ab 15. Juni wieder in die Kita. Außerdem sollen dann auch Krippenkinder ihre Einrichtung besuchen, sofern sie im Herbst in den Kindergarten wechseln. Man wolle Familien, die bislang allein betreut haben, entlasten.

Sommerferien

Träger von Kitas sollen eingeschränkte Betreuung während der Sommerferien einrichten, um dringenden Betreuungsbedarf zu decken. Eventuell dürfen auch Ferienprogramme angeboten werden, falls es das Infektionsgeschehen erlaubt.

Sport

Staatskanzlei-Chef Florian Herrmann sagte dass unter anderem die 3. Fußball-Liga und der Frauenfußball wieder starten dürfen. Allerdings gelten Hygiene-Vorschriften. Die Starttermine werden von den jeweiligen Ligen bekannt gegeben.

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Schiffe, Seilbahnen und Freizeitparks

Hubert Aiwanger stellte in Aussicht, dass Schifffahrt und Seilbahnen in der kommenden Woche mit einem genaueren Zeitplan rechnen können. Die guten Erfahrungen mit der Öffnung in der Gastronomie sei für mögliche Lockerungen eine Basis.

Frühwarnsystem wird verschärft

Gesundheitsministerin Trautner verkündete auch, dass das Frühwarnsystem verschärft wird. Galten bislang 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen als kritischer Wert, wird dieser gesenkt.

Nun werde bereits bei 35 Neuinfektionen ein Maßnahmenpaket ergrifffen. Dies hänge jedoch immer von den Situationen in der jeweiligen Region ab. Es könnte beispielsweise ein Besuchsverbot betroffener Einrichtungen sein.

Seniorenheime und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen

Ab dem 25. Mai gibt es keinen Aufnahmestopp mehr, aber Träger müssen ein Konzept erarbeiten.

Fleischindustrie

Die Mitarbeiter von Betrieben in der Fleischindustrie sollen getestet werden. In jüngerer Vergangenheit war es in Schlachthöfen in Deutschland immer wieder zu größeren Coronavirus-Ausbrüchen gekommen.

Vor allem die Unterbringung der Arbeiter war daraufhin in die Kritik geraten.

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