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Auch Auerbräu Rosenheim und Brauhaus Tegernsee betroffen

„In den Brauereien brummt es“: Die Zeichen stehen auf Streik in der bayerischen Brauwirtschaft

Das Bier wird teurer
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Die Zeichen in der bayerischen Brauwirtschaft stehen auf Streik.

Am 13. Mai findet die Schlichtung in der bayerischen Brauwirtschaft statt. Sollten sich die Arbeitgeber auch am Freitag nicht bewegen, drohen bayernweite Warnstreiks in den Brauereien.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

München - Die Arbeitgeber hatten in der zweiten Verhandlungsrunde, für die gut 10.000 Beschäftigten, lediglich eine monatliche Erhöhung von nur 100 Euro über alle Gruppen angeboten. Dies entsprich einer Erhöhung im Ecklohn von 2,7% und den oberen Lohngruppen weit weniger. Die Arbeitnehmer haben dieses „Magerangebot“ vor dem Hintergrund der extremen Inflation von 7,5% und der sehr guten Absatzentwicklung einstimmig abgelehnt.

Die Beschäftigten erwarten ein deutlich verbessertes Angebot, ob dies in der Schlichtung gelingt ist fraglich. „In den Brauereien brummt es. Corona-Auflagen wurde fast alle zurückgefahren, der Frühling ist da und die Menschen strömen in die Volksfeste. Die extreme Inflation belastet die Menschen sehr. Es kann nicht sein, dass die Beschäftigten dies alleine Tragen müssen. Unsere Positionen liegen weit auseinander und die Arbeitgeber haben in den ersten beiden Verhandlungsrunden gezeigt, dass sie nicht gewillt sind auf unsere Forderung einzugehen.“ so Mustafa Öz, Verhandlungsführer und Landesbezirksvorsitzender der NGG Bayern.

„Kommt es bei der Schlichtung am 13. Mai zu keiner Einigung, werden wir in den kommenden Wochen zu flächendeckenden Arbeitskampfmaßnahmen aufrufen.“ unterstreicht Öz abschließend.

Die Gewerkschaft NGG fordert eine Erhöhung der Löhne um 6,7 Prozent, sowie die Anhebung der Ausbildungsvergütungen um 80 Euro pro Ausbildungsjahr, bei einer Laufzeit von 12 Monaten.

Zum Hintergrund: zu Brauer TG gehören u.a.:

Meckatzer Löwenbräu; Aktienbrauerei Kaufbeuren; Allgäuer Brauhaus; Graf Arco; Löwenbrauerei Passau; Kulmbacher Brauerei; Schneider Weisse; Scherdelbräu; Würzburger Hofbräu; Tucher Bräu; Staatliches HB in München; Augustiner Brauerei; Paulaner Brauerei; Spaten-Franziskaner Brauerei; Brauerei Bischofshof; Auerbräu; Hasenbräu; Herzogliches Brauhaus Tegernsee; Hofbräuhaus Freising

Pressemeldung Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG)

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