Auf dem Bauernhof in der Nähe des Sees gibt es ein Islandpony namens Asterix.

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Auf dem Bauernhof in der Nähe des Sees gibt es ein Islandpony namens Asterix.

Sein Fell ist hellbraun. Das weiß ich, weil Asterix fast immer draußen auf der Weide steht. Mein Waschbärenfreund Waldemar kennt das Pony gut. Darum verstand er die Welt nicht mehr, als er neulich im Dorf ein Plakat mit einem blauen Pferd entdeckte – zumal so eines bald in einem Saal zu sehen sein sollte. Ich ahnte, was wirklich dahintersteckt und erklärte Waldemar, dass in München vor 140 Jahren ein Zweibeiner zur Welt kam, der ein berühmter Maler geworden ist. „Er hieß Franz Marc“, quakte ich. „Er hat viele Bilder gemalt, auf denen Tiere zu sehen sind – oft in Farben, die diese in der Natur nicht haben.“ Wahrscheinlich gibt es im Dorf bald eine Ausstellung, bei denen Drucke mit Motiven seiner Bilder gezeigt werden. Da würde ich gern hinwatscheln. Denn ich mag die bunten Tierbilder von Franz Marc gern. Auch hätte ich selbst gern etwas mehr Farbe in meinem Gefieder. Immer nur Weiß ist auf Dauer ein wenig langweilig. Malern wie Franz Marc ging es dabei aber um etwas anderes. „Seine Bilder sollten nicht nur Tiere zeigen“, quakte ich. „Er wollte mit ausdrücken, wie die Tiere sind – und das tat er eben mit Farben.“ Mehr dazu quake ich euch morgen! Eure Paula

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