BRAUCHTUM

BAUERN- UND WETTERREGELN

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Den Brauchtumskalender schreibt für Sie der Volkskundler und Autor Albert Bichler

Seit ältester Zeit dreht sich an Ostern alles um das Ei, das in der Überlieferung vieler Völker eine wichtige Rolle als Lebensquelle und Fruchtbarkeitssymbol spielt.

Nach alter Tradition ist das Ei das zentrale Symbol des christlichen Osterfestes. Schon in der Frühzeit des Christentums sah man im Ei ein Sinnbild für die Auferstehung Jesu und auch für die Auferstehungshoffnung. In recht einfacher Form fand dieser Auferstehungsglaube im Volksmund in dem Reim seinen Ausdruck: „Wie das Küken aus dem Ei gekrochen, hat Jesus das Grab durchbrochen.“ Mit dem Segnen der Eier, der „benedictio ovorum“, gab die Kirche im 12. Jahrhundert den Anstoß für unser Brauchtum mit den Ostereiern. Um sie von gewöhnlichen Eiern unterscheiden zu können, färbte man sie rot ein als Hinweis auf die Passion Christi. Später kamen noch andere Farben hinzu.

Wind, der zu Ostern weht, noch 14 Tage geht.

Bringt April viel Regen, deutet das auf Segen.

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare