Bald ist es so weit.

Bald ist es so weit. Dann wird sich ein Teil unseres Sees weiß färben.

So zumindest sieht es aus der Ferne aus, wenn sich dort die ersten Blüten öffnen. Falls ihr euch fragt, welche Blumen mitten im See blühen – ich quake natürlich von den Seerosen. In einer flachen Zone nah am Ufer treiben ihre großen, grünen Blätter auf dem See. „Lass uns schauen, ob sie schon blühen“, schnatterte ich Ente Klara zu. Während wir hinüberschwammen, quakte ich ihr von einem berühmten Maler, der vor rund 100 Jahren herrliche Bilder von Seerosen gemalt hat. „Er hieß Claude Monet – und er hat damals angefangen, anders zu malen, als es viele Künstler vor ihm getan haben. Er und andere Maler gingen dazu gern raus ins Freie. „Und das zu verschiedenen Uhrzeiten“, quakte ich. „Denn ändert sich das Licht, erscheinen auch die Farben von Landschaften, Häusern und Zweibeinern verändert. Das wollten die Maler dieser Zeit mit ihren Bildern einfangen“, quakte ich. Monet musste zum Malen nur vor die Tür gehen. Er wohnte in einem Haus mit riesigem Garten mit großem See. Darin wuchsen viele Seerosen. Monet konnte sich wohl kaum an ihnen sattsehen. In 30 Jahren hat er immer wieder Bilder mit Seerosen gemalt. Rund 250 sind so mit der Zeit zusammengekommen. Eure Paula

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