Bald geht‘s rund am Stephanskirchner Ziegelberg: Kreisel soll Staus und Unfälle minimieren

Ein Schild kündet von der baldigen Baustelle an der viel befahrenen Kreuzung zwischen Niedermoosen und dem Ziegelberg.
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Ein Schild kündet von der baldigen Baustelle an der viel befahrenen Kreuzung zwischen Niedermoosen und dem Ziegelberg.
  • Sylvia Hampel
    vonSylvia Hampel
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Morgens am Ziegelberg bei Stephanskirchen: Stau! Abends am Ziegelberg bei Stephanskirchen: Stau! Und dazwischen: Stau! Wenn‘s an der Kreuzung der Staatsstraße 2359 zur Kreisstraße RO5 mal wieder gekracht hat. Damit das ein Ende findet, rollen ab Montag (13. Juli) die Bagger und bauen einen Kreisel.

Stephanskirchen – Der tägliche Stau im morgendlichen und abendlichen Berufsverkehr: Für viele Autofahrer ist das seit Jahren ein gewohntes Bild am Ziegelberg bei Stephanskirchen. Hinzu kommen nach Angaben des Staatlichen Bauamts Rosenheim viele Unfälle, die sich dort im Kreuzungsbereich der Staatsstraße 2359 und der Kreisstraße RO5 ereignen. Das soll nun aber bald der Vergangenheit angehören.

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Denn am kommenden Montag, 13. Juli, wird dort mit dem Bau eines Kreisverkehrs begonnen. Das teilte das Staatliche Bauamt jetzt mit. In einem ersten Schritt wird die Baustelle eingerichtet und eine großräumige Baustellenumfahrung hergestellt.

Die Kreuzung aus der Vogelperspektive: Ab Montag wird dort ein Kreisverkehr gebaut, der Unfälle verhindern und Staus reduzieren soll.

Diese soll laut Behörde dafür, dass die Verkehrswege offenbleiben und der Verkehr nicht umgeleitet werden muss. „Damit können die Verkehrsbehinderungen während der gesamten Bauzeit sehr gering gehalten werden“, teilte ein Behördensprecher per Pressemitteilung mit.

Querungsinsel für Radler und Fußgänger

Ab Mitte August erfolgt dann der eigentliche Bau des einspurigen Kreisverkehrs. Der Verlauf des Geh- und Radwegs entlang der Staatsstraße bleibt in seiner jetzigen Form bestehen. Zur Querung der RO 5 wird für alle Verkehrsteilnehmer, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, eine sogenannte Querungsinsel gebaut.

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Insgesamt investieren der Freistaat sowie der Landkreis Rosenheim anteilig rund 800 000 Euro in die Entlastung dieses Verkehrsknotenpunktes. Planung und Koordination liegen federführend beim Staatlichen Bauamt. Die Fertigstellung ist für Anfang November geplant.

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