Die Bäume an unserem See haben es nicht leicht: Erst vergangene Nacht hat die Biberin wieder einen gefällt.

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Die Bäume an unserem See haben es nicht leicht: Erst vergangene Nacht hat die Biberin wieder einen gefällt.

„Wofür braucht sie nur so viel Holz?“, quakte meine Entenfreundin Klara. Wir wollten es herausfinden und watschelten zu ihrer Burg. Wie sich herausstellte, hatte Frau Dr. Raspelzahn Großes vor: Der Europatag vergangene Woche hatte sie auf eine Idee gebracht: Sie will eine kleine Version eines europäischen Bauwerks am See nachbauen. Klara dachte sofort an den Eiffelturm in Paris. „Es wird ein Turm, aber nicht der von Paris, sondern der Schiefe Turm von Pisa“, sagte die Biberin. Der steht in Italien. „Aber der weiche Boden hier am See ist perfekt für schiefe Türme.“ Denn: Der Glockenturm, den Zweibeiner in Pisa vor fast 850 Jahren bauen wollten, sollte eigentlich gerade werden. Doch der Boden war an dieser Stelle nicht fest genug, um den schweren Turm zu tragen. Kaum war das dritte Stockwerk gebaut, neigte er sich. „Der Bau wurde gestoppt“, sagte die Biberin. „Erst 100 Jahre später wagten es andere, weiterzubauen. Sie versuchten, die Schieflage dabei etwas auszugleichen.“ Richtig gerade wurde der Turm damit aber nicht. „Zum Glück“, sagte die Biberin. „Sonst wäre es ein Turm wie jeder andere. So kennt ihn fast jeder.“ Eure Paula

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