„Bäh, hier ist ja überall Entendreck“, schimpfte neulich eine Frau, die am See nach einem guten Platz für ihr Badetuch suchte.

„Bäh, hier ist ja überall Entendreck“, schimpfte neulich eine Frau, die am See nach einem guten Platz für ihr Badetuch suchte.

Dabei blickte sie zu Klara, Agnes und mir herüber – so, als hätte sie uns Enten im Verdacht. Dabei sind wir drei bestimmt die reinlichsten Enten der Welt. „Gemeinheit“, schimpfte Klara. „Wir drei sind die einzigen hier, die nicht wie all die anderen überall hinmachen.“ Davon schnatterte sie am nächsten Morgen auch der Biberin Frau Dr. Raspelzahn. „Das ist in der Tat unerhört“, sagte die Biberin. „Die Zweibeiner sollten froh sein, dass hier am See keine Humboldtpinguine leben.“ Klara war verwirrt. „Wieso das?“, quakte sie. „Wenn Pinguine brüten, müssten sie ihr Nest verlassen, um zwischendurch aufs Klo zu gehen“, erklärte sie uns. „Das tun sie aber nicht. Damit der ganze Dreck nicht im Nest lande, verspritzen sie daher ihren Kot in alle Richtungen“, sagte die Biberin. „So bleibt zwar das Nest sauber, dafür sieht es drumherum ziemlich übel aus.“ Und. „Zu nahe sollte man den Pinguinen auch nicht kommen“, sagte die Biberin. „Sie verspritzen ihren Kot meist rund 40 Zentimeter weit. Jetzt haben Zweibeiner in einer Studie gar herausgefunden, dass sie es unter besonders ungünstigen Bedingungen gar 1,34 Meter weit schaffen könnten.“ Eure Paula

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