Baderegeln, die lebensrettend sein können

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Viele Schwimmer unterschätzen den Sinn der Baderegeln, sagt Ulrike Scharf, Landesvorsitzende der Wasserwacht. Die Regeln sind einfach, sagt sie.

Und sie können unter Umständen Leben retten:

-Den Körper vor übermäßiger Sonne schützen und für reichlich Flüssigkeit sorgen. Man sollte täglich bis zu vier Liter trinken – aber keine alkoholischen Getränke. Nie unter Alkohol-, Medikamenten- oder Drogeneinfluss ins Wasser gehen.

-Vor dem Baden den Körper langsam an die Wassertemperatur gewöhnen, niemals erhitzt ins Wasser springen.

-Niemals lange Strecken ohne Begleitung schwimmen, in der Nähe des Ufers bleiben. Die eigene Leistungsfähigkeit kritisch einschätzen und nie übermüdet ins Wasser gehen.

-Nur an bewachten Badestellen schwimmen

-Nie mit vollem Magen ins Wasser gehen.

-Nach mehreren heißen Tagen ist die Wasseroberfläche angenehm warm, tiefe Gewässer wie Baggerseen sind aber noch kalt. Das kann zu Unterkühlung und Krämpfen führen. Wer friert, sollte das Wasser sofort verlassen.

-Kleinkinder müssen unbedingt mit Schwimmhilfen ausgestattet werden, auch wenn sie nur am Ufer spielen. Kinder dürfen nie aus den Augen gelassen werden.

-Flüsse können harmlos aussehen, wegen der Strömung aber besonders gefährlich sein. Warnhinweise unbedingt beachten.

-Keine Kopfsprünge in unbekannte Gewässer oder in Ufernähe.

-Wer einen Schwimmer entdeckt, der in Not geraten ist, sollte immer zuerst die Rettungskräfte alarmieren und nie ohne Hilfsmittel versuchen zu helfen. Das Risiko, selbst in Not zu geraten, ist zu groß.

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