BAMF-AFFÄRE

Aufklärerin in der Kritik

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Josefa SchmidKollnburger Bürgermeisterin

Kollnburg – Die neue Leiterin der in die Kritik geratenen Bremer Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Josefa Schmid, gerät in ihrer niederbayerischen Heimat in die Kritik.

Schmid ist auch ehrenamtliche Bürgermeisterin von Kollnburg in Niederbayern und machte dort als „singende Bürgermeisterin“ Schlagzeilen. Beruflich ist sie seit Jahren im BAMF, zuletzt in Deggendorf und Nürnberg. Im Gemeinderat des rund 3000 Einwohner zählenden Ortes im Landkreis Regen war ihre Tätigkeit in Bremen offensichtlich zunächst nicht bekannt. „Lange haben wir nicht mal gewusst, dass sie überhaupt in Bremen arbeitet“, sagte Kollnburgs Ratsmitglied Hans Reiner (CSU) dem „Weser-Kurier“. Herbert Preuß (FW) kritisierte: „Im Rathaus ist sie nur sporadisch erreichbar.“ Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hatte die 44-jährige FDP-Politikerin Anfang des Jahres nach Bremen geschickt. In der Hansestadt obliegt ihr nun die Aufarbeitung von zweifelhaften Asyl-Entscheidungen. Ihre suspendierte Vorgängerin soll von 2013 bis 2016 laut Staatsanwaltschaft in mindestens 1200 Fällen Asylanträge positiv beschieden haben.  mm/lby

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