Aufgeregt kam meine Entenfreundin Klara zu mir gewatschelt.

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Aufgeregt kam meine Entenfreundin Klara zu mir gewatschelt.

„Stell dir vor, meine schöne Kette ist verschwunden!“, quakte sie. Die hat sie mühsam aus Kronkorken gebastelt, die sie am Ufer gefunden hatte. „Das war bestimmt die Elster“, brummte Waschbär Waldemar. „In der Nähe ist erst vor Kurzem eine eingezogen.“ Und: Diese großen, schwarz-weißen Vögel gelten bei Zweibeinern als diebisch. Angeblich haben Elstern eine Schwäche für alles, was glänzt – so wie Klaras Kette. Wir machten uns daher auf den Weg zum Nest der Elster. Waldemar wusste, dass das in einer Hecke ist. „Komm raus!“, brummte er. „Wir wissen, dass du die arme Klara beklaut hast. Gib die Kette zurück!“ Die Elster streckte erstaunt ihren Kopf aus der Hecke. „Wie? Ich klaue nicht“, zwitscherte sie empört. „Aber ich weiß, dass mich alle für eine Diebin halten.“ Dabei seien Elstern einfach sehr neugierig und misstrauisch. „Sehe ich etwas im Gras liegen, will ich natürlich wissen, was das ist – und untersuche es ganz genau.“ Inzwischen haben Wissenschaftler sogar mit einem Experiment herausgefunden, dass sich Elstern auch nicht mehr für glänzende Dinge interessieren als für andere Sachen – und auch nicht diebisch sind.“ Die Elster hofft nun, dass sich das herumspricht. Eure Paula

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