Auch ihr Zweibeiner bekommt manchmal eine Gänsehaut – und das nicht nur, wenn ihr Angst habt.

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Auch ihr Zweibeiner bekommt manchmal eine Gänsehaut – und das nicht nur, wenn ihr Angst habt.

Wird euch kalt, stellen sich die feinen Härchen auf eurer Haut auf. An Armen und Beinen sieht man das besonders gut. Leider bringt das nicht viel, weil ihr nur noch so wenige Härchen habt. Anders war das bei euren Vorfahren, die vor sehr langer Zeit noch ein richtiges Fell hatten. Davon ist nicht viel geblieben. Aber: Die kleinen Muskeln, die die Härchen aufstellen, habt ihr noch.

Darum bekommt ihr eine Gänsehaut, wenn euch zu kalt wird. „Das bringt nur nichts mehr“, quakte meine Entenfreundin Agnes. „Anders als bei uns.“ Wir Enten plustern uns bei Kälte nämlich kräftig auf. Dadurch bildet sich zwischen Haut und Federn eine Luftschicht, die die Kälte abhält. „Bei deinem Fell ist das auch so“, quakte Agnes zu Waschbär Waldemar. „Nur die armen Zweibeiner müssen frieren“, quakte meine Entenfreundin Klara. „Du musst sie nicht bedauern“, schnatterte indes Agnes. „Wenn sie eine Gänsehaut bekommen, ziehen sie sich wärmer an.“ Jetzt im Winter schmücken sie sich dazu gern mit fremden Federn – im wahrsten Sinne des Wortes: Viele tragen Anoraks, die mit flauschigen Daunenfedern gefüllt sind und schön warm halten. Eure Paula

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