Auch Faultiere müssen mal für kleine Königstiger: Um ihr Geschäft zu verrichten, werden sie für ihre Verhältnisse ziemlich aktiv.

Auch Faultiere müssen mal für kleine Königstiger: Um ihr Geschäft zu verrichten, werden sie für ihre Verhältnisse ziemlich aktiv.

Dreifinger-Faultiere klettern vom Baum und erleichtern sich auf dem Boden – obwohl es gefährlich ist. Denn da unten lauern Raubtiere. „Da lassen Zweifinger-Faultiere ihre Hinterlassenschaften lieber auf den Boden fallen“, quakte meine Entenfreundin Agnes. Das ist zwar bequemer und sicherer. Dafür leben aber weniger Algen und Motten in ihrem Pelz. Dabei peppen diese kleinen Mitbewohner den Speiseplan der Faultiere auf. Und: Dreifinger-Faultiere tun eben etwas dafür, damit die Farm in ihrem Pelz noch besser läuft. Sie verrichten ihr Geschäft eben auf dem Boden – obwohl es mühsam und gefährlich ist. Was das mit den wuseligen Winzlingen in ihrem Fell zu tun hat? Ganz einfach: Bei den Bodenbesuchen können Motten ihre Eier auf dem Kot ablegen. Darin können sich die Eier gut entwickeln. Wenn das Faultier das nächste Mal muss, nutzen die Mottenkinder die Gelegenheit, auf sein Fell zu klettern. „So schließt sich der Kreis“, quakte Agnes. „Im Pelz der Dreifinger-Faultiere leben dadurch viel mehr Motten und Algen als in dem der Zweifinger-Faultiere, die sich die Kletterei ersparen.“ Eure Paula

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