Auch diesen Sommer überkommt mich immer wieder das Fernweh: Gern würde ich losfliegen, mich juckt es richtig in den Flügeln.

Auch diesen Sommer überkommt mich immer wieder das Fernweh: Gern würde ich losfliegen, mich juckt es richtig in den Flügeln.

Neulich bin ich in Gedanken nach Spanien gereist. Da war ich schon mal. Als ich die Augen zumachte und die Sonne auf den Federn spürte, träumte ich mich an einen Strand am Meer. Ich erinnerte mich an Lachmöwe Pablo. Den hatte ich dort kennengelernt. Ich weiß noch genau, wie er mich auslachte, als ich das erste Mal Salzwasser probierte. „Paula, warum verziehst du dein Gesicht?“, fragte er und lachte. Er erklärte mir, dass 96 Prozent des Wassers weltweit Salzwasser ist: Von 100 Litern Wasser sind also 96 Liter salzig. Wenn das Wasser im Meer verdunstet, wird es zu Wolken und kommt als Regen zurück. Es regnet aber nicht nur direkt ins Meer. An Land kommt das Regenwasser mit vielen Gesteinen im Boden in Kontakt – und mit löslichen Mineralien darin. Dabei nimmt es verschiedene Salze auf. Über Bäche und Flüsse gelangt es zurück ins Meer. Bei Salzwasser ist mehr als ein Gramm Salz in jedem Liter Wasser. In unserem See ist viel weniger Salz. Darum nennt man es „Süßwasser“, obwohl es gar nicht gezuckert ist. Pablo kann Salzwasser übrigens trinken: Er scheidet überschüssiges Salz mit einer Drüse über die Nasenlöcher aus. Eure Paula

Kommentare