„Der arme Großohr-Pfeifhase!“, quakte meine Entenfreundin Agnes neulich.

„Der arme Großohr-Pfeifhase!“, quakte meine Entenfreundin Agnes neulich.

„Da galt er bei den Zweibeinern so lange als Rekordhalter. Doch jetzt musste er seinen Titel an eine Maus abgeben.“ Klara und ich verstanden Flughafen. „Welcher Hase kann denn pfeifen?“, fragte Klara verwirrt. „Und von welchem Rekord schnatterst du?“ Agnes rückte ihre Brille zurecht. „Dass du noch keinen Großohr-Pfeifhasen gesehen oder gehört hast, wundert mich nicht“, schnatterte sie. „Die leben in Asien im Gebirge. Ihre Heimat ist der Himalaja, zu dem auch der Mount Everest gehört, der höchste Berg der Welt.“ Im Vergleich zu Feldhasen sind Pfeifhasen Zwerge: So wird der Großohr-Pfeifhase höchstens etwa 20 Zentimeter groß und wiegt kaum mehr als ein Päckchen Butter. Auch seine Ohren sind gar nicht sonderlich groß, aber größer als die anderer Pfeifhasenarten. Ihren Namen haben Pfeifhasen von dem quäkenden Schrei, den sie ausstoßen. „Damit sagen sie anderen: Das ist mein Revier“, quakte Agnes. Zum Rekordhalter wurden sie, weil sie höher hinauswollten als jedes andere Säugetier: Einer ist gar in 6130 Metern Höhe gesichtet worden – das war Rekord. Doch der ist jetzt dahin. Welches Säugetier noch weiter oben lebt, quake ich morgen. Eure Paula

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