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PROJEKT SOLL FLÜCHTLINGE VOR RADIKALISIERUNG SCHÜTZEN

Anwerbung widerstehen

München – Mit Workshops an Berufsschulen will Bayern Radikalisierung und Antisemitismus unter jungen Flüchtlingen vorbeugen.

Das Projekt starte noch in diesem Jahr in Berufsintegrationsklassen an zehn Standorten, sagte ein Sprecher des Kultusministeriums gestern auf Anfrage in München. Kooperationspartner sei der Berliner Psychologe Ahmad Mansour. Der Sohn israelischer Araber ist Islamismusexperte und seit 2017 deutscher Staatsbürger.

Unter der Bezeichnung „ReThink“ sollen sich die jungen Flüchtlinge in Workshops mit ihren Einstellungen und Vorurteilen kritisch auseinandersetzen und so gegen salafistische Anwerbeversuche stark gemacht werden. Dabei würden sie ausschließlich von Trainern angeleitet, die selbst einen Migrationshintergrund hätten, hieß es. In dem Projekt würden Elemente der Theater- und Sozialpädagogik mit Salafismusprävention kombiniert. Das Integrationsministerium fördere das Programm mit 300 000 Euro.

„Die Integration der Geflüchteten in unsere Gesellschaft kann nur gelingen, wenn alle unabhängig von Herkunft, Glauben und Kultur die hier geltenden Regeln und Werte akzeptieren“, erläuterte Ministerin Emilia Müller. Kultusminister Ludwig Spaenle (beide CSU) ergänzte, insbesondere der in arabischen Staaten weitverbreitete Antisemitismus könne nicht geduldet werden.  kna

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