Die Angst vor der Massenpanik

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Emma und Udo Wanner. fkn

Auch Udo Wanner verbrachte am Samstag einen langen Tag am Flughafen.

Der 69-jährige Ingenieur wollte eigentlich nur seine Tochter Emma absetzen, die an diesem Tag nach Bodrum starten sollte, um dort ein Klavierkonzert zu geben.

Doch es kam ganz anders. „Als wir um 8.30 Uhr ankamen, war die Eingangshalle bereits brechend voll.“ Nach vier Stunden konnte sie schließlich für einen späteren Flug einchecken – der dann wieder annulliert wurde. So landete die Tochter statt in der Türkei im Chaos – stundenlang waren sie und ihr Vater eingezwängt im Terminal 2. „Was die Polizei gemacht hat, war eine Katastrophe“, ärgert sich Wanner. „Dass hier keine Massenpanik mit einigen Toten ausgebrochen ist, war Glück. Tausende aufgebrachte Leute standen bei brütender Hitze dicht an dicht, Männer, Frauen und Kinder.“ Durchkommen war unmöglich. „Hätte da nur ein Mensch die Nerven verloren, wäre eine Panik losgebrochen, wir wären wohl totgetrampelt worden.“ judith Kohnle

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