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Zwangsarbeiterlager wird saniert; Polizei nimmt Heroin-Dealer fest; Falscher Handwerker beklaut Seniorin

Zwangsarbeiterlager wird saniert

Während der Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten waren die Baracken des Zwangsarbeiterlagers an der Ehrenbürgstraße in Aubing ein Ort des Unrechts. Bis zu 1000 „Fremdarbeiter“ haben die Nazis damals in acht Baracken eingepfercht. Als seltene bauliche Zeugen sollen die denkmalgeschützten Bauten nun so saniert werden, dass die geschichtlichen Spuren deutlicher hervortreten. Das beschloss die Vollversammlung des Stadtrats auf Basis einer Vorlage aus dem Jahr 2015. Schon damals beauftragte die Stadt die Gesellschaft für Stadterneuerung, ein Sanierungskonzept zu erarbeiten. Im allerersten Schritt ist geplant, die Gebäude und Zäune vom zum Teil sehr dichten Bewuchs zu befreien. Die Sanierungsarbeiten sollen noch 2018 starten. München will somit der historischen Verantwortung gerecht werden, das Lagerensemble und dessen dunkle Vergangenheit stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken.  inc

Polizei nimmt Heroin-Dealer fest

Ermittler haben bei einer Hausdurchsuchung 300 Gramm Heroin gefunden. Ein 46-Jähriger aus Berg am Laim handelte laut Polizei in seiner Privatwohnung mit den Drogen. Doch Fahnder wurden auf den Münchner aufmerksam. Sie durchsuchten am Mittwoch dessen Wohnung – und sie wurden fündig: Neben der großen Menge Heroin fanden die Beamten 16 Gramm Marihuana, Pfeffersprays, Messer und Dealer-Utensilien wie Waagen und Verpackungsmaterial. Der 46-Jährige sitzt derzeit in Untersuchungshaft.  inc

Falscher Handwerker beklaut Seniorin

Ein falscher Handwerker hat eine ältere Münchnerin an der Kemptener Straße (Maxhof) bestohlen. Am Montag gegen 15.45 Uhr klingelte der Mann an der Türe und gab vor, in der Wohnung etwas erledigen zu müssen. Die Frau ließ den Mann rein. Dann bat er sie, in das Badezimmer zu gehen und das Wasser aufzudrehen, weil er die Heizung im Schlafzimmer reparieren müsse. Nachdem der Mann die Wohnung verlassen hatte, fiel der Frau auf, dass mehrere Ketten, Anhänger und Ringe aus ihrem Schmuckkästchen fehlten. Hinweise an die Polizei unter Tel. 089/29 100.  inc

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