KONTROLLEN AUF BAUSTELLEN

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Kontrollen auf Baustellen

Das Baugewerbe zählt nach wie vor zu den unfallträchtigsten Wirtschaftszweigen: Etwa die Hälfte aller tödlichen Arbeitsunfälle ereignet sich auf Baustellen.In den Jahren 2016 und 2017 verunglückten dort allein in Oberbayern mehr als 20 Arbeitnehmer tödlich. Um diese Zahl zu minimieren und um die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten auf Baustellen weiter zu verbessern, führen die bayerischen Behörden die Schwerpunkt-Aktion „Arbeitssicherheit auf Baustellen“ weiter fort, die bereits 2017 begonnen hatte. Die Federführung für die bayernweite Aktion übernimmt das Gewerbeaufsichtsamt der Regierung von Oberbayern. Im Fokus der Kontrollen stehen etwa Gerüste, Schutznetze oder auch Kreissägen. Denn die Behörden konnten bei ihren bisherigen Prüfungen gerade den fehlerhaften Umgang mit diesen oft verwendeten Arbeitsmitteln als Gefahrenquelle identifizieren. So stellte die bayerische Gewerbeaufsicht beispielsweise fest, dass Fassaden-Gerüste häufig nur unzureichend am Gebäude verankert werden. Nicht fachgerecht montierte Schutznetze als Absturzsicherung oder fehlende Schutzeinrichtungen bei Kreissägen sind ebenfalls häufig Ursache für schwere oder tödliche Arbeitsunfälle. 2017 sind bayernweit circa 3500 Mängel festgestellt und deren Beseitigung veranlasst worden. In vielen Fällen geschah dies einvernehmlich mit den Beteiligten. Mitunter erließ die Gewerbeaufsicht aber auch Anordnungen, um die Sicherheit einzufordern.  ska

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