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In diesem Haus wurde der Sprengstoff gefunden. dpa

„Landesamt für Asyl kein guter Begriff“; Sprengstoff-Fund: Weitere Ermittlungen; Sieben Verletzte bei Hausbrand; Ehrenamtliche gratis ins Museum

„Landesamt für Asyl kein guter Begriff“

Der Präsident der Diakonie in Bayern, Michael Bammessel, hat die Bezeichnung des künftigen Landesamts für Asyl als völlig irreführend kritisiert. „Mit dieser Bezeichnung wird das hohe Gut des völkerrechtlich geschützten Rechts auf Asyl in Misskredit gebracht“, sagte er in Nürnberg. Aus der Formulierung gehe hervor, dass der Schutz von Asylsuchenden die Aufgabe der Behörde sei. Allerdings sei allein das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge für Asyl-Entscheidungen zuständig.  lby

Sprengstoff-Fund: Weitere Ermittlungen

Nach dem Sprengstoff-Fund in einem Mietshaus in Schweinfurt ist die Frage weiter offen, warum ein 35 Jahre alter Mann die gefährlichen Stoffe gebunkert hatte. Der Mann habe zugegeben, dass die gefundenen Chemikalien und der Sprengstoff ihm gehört hätten, sagte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft München. Die Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus hat die Ermittlungen übernommen. Ob ein extremistischer Hintergrund vorliegt oder ob der Deutsche ein anderes Verbrechen plante, ist unklar. lby

Sieben Verletzte bei Hausbrand

Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus im oberfränkischen Hof sind sieben Menschen verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war das Feuer kurz nach Mitternacht ausgebrochen. Es ging den Angaben zufolge von einer unbeaufsichtigten Herdplatte aus. Die Feuerwehr habe den Brand rasch löschen können. Sieben Bewohner wurden wegen Rauchgasvergiftungen behandelt.  lby

Ehrenamtliche gratis ins Museum

Die Inhaber von Bayerischen Ehrenamtskarten können ab 1. April kostenlos die staatlichen Museen und Sammlungen für Kunst und Naturwissenschaften besuchen. Das teilte das Sozialministerium in München mit. Rund 140 000 Ehrenamtliche in Freistaat hätten die Ehrenamtskarte bereits, sagte Sozialministerin Kerstin Schreyer (CSU). 88 Städte und Landkreise beteiligten sich daran. Die Karte sei eine „greifbare Anerkennung und ein Dankeschön“ für all jene, die sich ehrenamtlich engagierten. Mit dem neuen Angebot werde die Ehrenamtskarte noch attraktiver, so Schreyer. Kunstministerin Marion Kiechle erklärte, mit dem freien Eintritt bei Museen und Sammlungen komme der Freistaat seiner Vorbildfunktion nach und würdige die Bedeutung des Ehrenamts.  kna

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