Agnes, Klara und ich kriegen uns zwar manchmal in die Federn.

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Agnes, Klara und ich kriegen uns zwar manchmal in die Federn.

Wir Enten halten aber fest zusammen, wenn es darauf ankommt. „Viele Tiere sind sogar erfolgreicher, wenn sie es halten wie wir“, quakte Agnes. So machen das etwa Erdmännchen. Diese pelzigen Tierchen leben im Süden Afrikas. Dort graben sie sich Höhlen mit vielen Gängen und Ausgängen in den Boden. Im Bau sind sie geschützt. Auf Futtersuche werden sie aber schnell zur Beute. Um sich zu schützen, arbeiten diese Tiere darum zusammen: Während die einen in Ruhe Futter suchen, schieben andere Wache. Droht Gefahr, warnen die Wächter die anderen. Dann flitzen alle schnell in den sicheren Bau. „Aber auch Tiere verschiedener Arten können ein gutes Team sein“, quakte Agnes – und schnatterte uns von den Nilkrokodilen, die ihre Eier im Sand vergraben. Solange die Tiere in der Nähe sind, trauen sich Eierdiebe nicht ran. „Die Krokodile können aber nicht ständig aufpassen. Das überlassen sie darum einem kleinen Vogel, dem Wellentriel“, quakte Agnes. Der baut sein Nest nah an dem Ort, an der das Krokodil seine Eier ablegt. Nähert sich ein Eierdieb, schlägt der Vogel Alarm. „Dann kommt das Krokodil zurück – und verteidigt seine Eier. Damit sind auch die des Wellentriels sicher.“ Eure Paula

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