Agnes hatte uns gequakt, dass viele Insekten von den Laternen der Menschen angezogen werden – und sterben.

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„Also ich bin trotzdem um jeden Lichtstrahl froh – egal, woher er kommt“, quakte Klara. „Leider sind Vögel keine Glühwürmchen.

“ Die haben ihre eigene Laterne immer dabei.

„Ich freu mich schon, wenn die wieder tanzen“, quakte Klara freudig. Nur noch ein paar Wochen, dann verwandeln sie in warmen Juninächten den Wald am See wieder in eine Märchenwelt. „Als ob man in den Sternenhimmel blickt“, quakte Klara und verdrehte verträumt ihre Augen.

Als ich ein Küken war, haben wir öfter versucht, eines der leuchtenden Tierchen zu fangen. Doch Klara quakte nur: „Vorsicht! Ihr verbrennt euch nur den Schnabel!“ Zwar findet sie die Leuchtkäfer romantisch schön. Doch hat sie auch ein bisschen Angst vor ihrem inneren Feuer. „Ein Wunder, dass sie nicht selbst daran verbrennen“, quakte sie.

„Ein Glühwurm ist kaum so warm wie deine Watschelfüße“, quakte Agnes. Denn das Licht der Käfer ist keineswegs heiß wie Feuer oder eine glühende Birne. „So eine Energieverschwendung können sich die Tiere nicht leisten“, quakte Agnes. Wenn die Menschen mit Hilfe von Strom Licht erzeugen, wird nämlich ein großer Teil der Energie zu Wärme. Die Tiere verwandeln fast alle Energie in Licht – und bleiben deswegen kalt. Eure Paula

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