„Du änderst deine Meinung so schnell wie ein Chamäleon seine Farben.“ Das ist ein Satz, den meine Schnatterfreundin Agnes oft und gerne quakt.

  • schließen
  • Weitere
    schließen

„Du änderst deine Meinung so schnell wie ein Chamäleon seine Farben.“ Das ist ein Satz, den meine Schnatterfreundin Agnes oft und gerne quakt.

Sie mag es nämlich gar nicht, wenn sich eine Ente nicht festlegt. „Ich tippe, dass Belgien Fußball-Weltmeister wird!“, habe ich am Donnerstag geschnattert. „Ach ja? Vergangene Woche warst du noch sicher, dass Deutschland gewinnt. Als das deutsche Team ausgeschieden ist, war es Kroation – und jetzt also Belgien“, quakte Agnes. Es folgte der Satz mit dem Chamäleon. Diesmal reagierte ich aber mit einer Gegenfrage. „Wie ist das mit den Chamäleons: Warum können die ihre Farbe eigentlich so schnell ändern?“, quakte ich. „Das Geheimnis dieser Tiere sind Nanokristalle“, quakte Agnes. „Das sind superduperwinzige Kristalle, die in speziellen Hautzellen stecken.“ Die reflektieren das Licht und leuchten in vielen Farben, ein bisschen wie funkelnde Diamanten. Welche Farbe ein Chamäleon hat, hängt davon ab, wie eng diese Kristalle in den Zellen zusammenrücken – und das ist Gefühlssache: Ist das Tier entspannt, sind die Kristalle eng beieinander. Das sieht man zum Beispiel an ruhigen Grüntönen. Damit ist das Chamäleon auch gut getarnt. Regt es sich auf, etwa weil es einen Gegner beeindrucken will, rücken die Kristalle weiter auseinander. Dann leuchtet das Tier zum Beispiel in kräftigem Orange. Eure Paula

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare