Abends und morgens bietet uns der Himmel ein besonderes Farbschauspiel.

Abends und morgens bietet uns der Himmel ein besonderes Farbschauspiel.

„Ich mag es, wenn er sein rotes Abendkleid anzieht“, quakte meine Entenfreundin Klara. „Der trägt doch keine Kleider“, krächzte Waldkauz Ulrich. „In welcher Farbe der Himmel leuchtet, kommt auf den Stand der Sonne an.“ Auf dem Weg zu uns müssen Lichtstrahlen durch die Atmosphäre. „Das ist die Luftschicht um die Erde herum“, kauzte Ulrich. „Sie besteht aus vielen winzigen Gasteilchen.“ Und mit denen rumpeln die Lichtstrahlen dabei zusammen. Genau genommen muss man sich weißes Sonnenlicht als einen Mix von Licht verschiedener Farben vorstellen. Seine Bestandteile, rotes oder blaues Licht zum Beispiel, breiten sich wie Wellen in einem See aus. Typisch für blaues Licht sind viele kurze und kleine Wellenberge. Dieses Licht stößt darum dauernd mit den Gasteilchen in der Atmosphäre zusammen. Viel Licht wird daher in andere Richtungen abgelenkt. „Tagsüber, wenn die Sonne nah ist, kommt dennoch genug zu uns. Der Himmel ist blau“, krächzte Ulrich. Am Abend ist die Sonne weiter weg. Von dem blauen Licht schafft es dann immer weniger bis zu uns. Das rote Licht mit seinen hohen, langen Wellenbergen erreicht uns aber immer noch. Darum sehen wir ein Abendrot. Eure Paula

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