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Erste Ankömmlinge aus dem ukrainischen Kriegsgebiet

Landkreis Altötting erwartet am 7. März 50 Ukraine-Flüchtlinge

Der Ukraine Krieg und seine Folgen: Über eine Million Flüchtlinge haben zum 4. März bereits ihre Heimat verlassen müssen.
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Ukraine-Flüchtlinge im Bus.
  • Daniela Haindl
    VonDaniela Haindl
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In Töging werden heute im Laufe des Tages die ersten Flüchtlinge aus der Ukraine eintreffen. Etwa 50 Personen kommen in einem Bus aus München an. In Töging werden die Eintreffenden registriert, auf Covid-19 getestet und dann weiter auf die Gemeinden und Städte verteilt.

Landkreis Altötting, Töging Landrat Erwin Schneider (CSU) fühlt hörbar mit, als er von den erwarteten Flüchtlingen erzählt, die am Montag, 7. März im Landkreis Altötting ankommen sollen. Im Laufe des Tages werden sie mit einem Bus in Töging eintreffen. Etwa 50 Personen sollen heute kommen. Schneider geht aber davon aus, dass nun täglich Flüchtlings-Busse eintreffen werden. „Meine persönliche Meinung ist, dass im Landkreis Altötting etwa 1000 ukrainische Flüchtlinge aufgenommen werden“, sagt Schneider. Die Lage ist aber ungewiss, da die Dauer und der Verlauf des Krieges sich auf die Gesamtzahl der Fliehenden auswirken wird.

„In Töging werden die Ankömmlinge erst einmal registriert und auf Corona getestet. Danach werden sie weiter verteilt“, erklärt Landrat Schneider. Etwa 200 Wohnungen stehen für die Flüchtlinge momentan zur Verfügung. Im Jugendübernachtungshaus „Herrenmühle“ in Altötting wird eine Quarantäne-Station mit 50 Betten eingerichtet, da sich viele Menschen auf der Flucht aus dem Kriegsgebiet mit Covid-19 infizieren. Auch dass in der Ukraine meist Corona-Impfstoffe verwendet wurden, die in Deutschland nicht zugelassen sind, müsse laut Landrat Schneider berücksichtigt werden.

Hubert Krumbachner, Geschäftsführer vom Kreisjugendring Altötting bedauert die Situation der Ukrainer, die ihre Heimat verlassen mussten. „Die Herrenmühle wäre dieses Jahr für Jugendgruppenseminare gut ausgebucht. Es ist schade, dass diese abgesagt werden müssen, aber in dieser Situation ist klar, dass Hilfe vorgeht.“

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