Um 400 000 Euro geprellt

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Dachau – Eine 71-jährige Rentnerin aus Dachau soll eine leichtgläubige Bäuerin und deren Tochter um mehr als 400 000 Euro geprellt haben.

Zudem wirft ihr die Staatsanwaltschaft vor, sie habe mit gefälschten Dokumenten versucht, sich bei mehreren Banken Kredite zu erschleichen. Dafür steht die Frau seit gestern vor dem Dachauer Amtsgericht. Mit dem Versprechen, das Geld zu 12,5 Prozent bei einer Versicherung zu verzinsen, hatte die Angeklagte eine ebenfalls 71-Jährige überzeugt, ihr in insgesamt 41 Tranchen über 400 000 Euro in bar zu übergeben. Statt das Geld anzulegen, gab sie der Frau und ihrer Tochter gefälschte Policen. Aufgeflogen war der Deal, weil sich Mutter und Tochter einer Bekannten anvertrauten, die ihnen zur Anzeige bei der Polizei riet. Die Angeklagte gab die Urkundenfälschungen zwar weitgehend zu und zahlt den Geschädigten in einem außergerichtlichen Vergleich Geld in Raten zurück, gab sich aber sonst wenig reumütig. Ein Gutachter soll nun ihre genaue Vermögenslage ermitteln.  zim

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