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Bauernverband: Ende der qualvollen Ferkel-Kastration

Berlin - Nach Protesten von Tierschützern und dem drohenden Verlust von Großkunden strebt der Deutsche Bauernverband einen Verzicht auf qualvolle Ferkel-Kastrationen an.

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Fastfood-Ketten unterstützen Ferkelprotest

Bisher ist es häufig üblich, den jungen Tieren die Hoden ohne Betäubung zu entfernen. Bis zum völligen Verzicht auf die Kastrationen sollen nun schmerzstillende Mittel eingesetzt werden, teilte der Verband am Donnerstag in Berlin mit.

Die Fastfoodketten McDonald's und Burger King hatten am Mittwoch angekündigt, spätestens von 2011 an kein Fleisch mehr von kastrierten Schweinen zu verwenden. Der Deutsche Tierschutzbund wertete das als ersten Erfolg seiner Kampagne “Ferkelprotest“. Tierschutz- Organisationen üben zur Zeit Druck auf die Politik und den Lebensmitteleinzelhandel aus, um die qualvollen Ferkel-Kastrationen in Deutschland und Europa zu verbieten. Seit dem 1. April sollen Ferkeln nur noch die Hoden entfernt werden, wenn sie zuvor ein Schmerzmittel bekommen haben.

Seit Jahrhunderten werden weltweit nahezu alle männlichen Ferkel kastriert, um zu verhindern, dass bei der Zubereitung von Schweinefleisch unangenehmer Ebergeruch entsteht. Der Tierschutzbund verwies darauf, dass bereits Alternativen wie die EU-weit zugelassene Impfung gegen den Ebergeruch und die Betäubung mit dem Narkosegas Isofluran vorhanden seien.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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