Ballerinas tanzten in der Kurverwaltung - In der Polizeiinspektion war der Teufel los

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Prien - Der "Unsinnige Donnerstag" ist der absolute Höhepunkt des Priener Faschings. Der Grund dafür ist nur den alteingesessenen Bürgern bekannt.

Auf Verlangen einiger strenggläubiger Katholiken hin war lange Zeit das närrische Treiben ab dem "Unsinnigen Donnerstag" in der Marktgemeinde tabu. Statt des Faschingswochenendes gab es das 40-stündige Gebet für die "Faschingssünder". Erst während der Amtszeit von Pfarrer Josef Preis schaffte es die Priener Jugend, dass die Faschingsfreunde erneut feiern durften und das 40-stündige Gebet erst am Aschermittwoch begann. Und so ging gestern in der Marktgemeinde wieder einmal so richtig die Post ab. Das Prinzenpaar Barbara I. und Markus II. zog den ganzen Tag samt Hofstaat durch Geschäfte, Behörden und Banken. Die Kurverwaltung präsentierte sich als Ballettschule (Foto links), in der Polizeiinspektion "war der Teufel los" (Foto rechts). Auf dem Marktplatz vergnügten sich Hunderte Maschkera im weißen Partyzelt und rundherum zu fetziger Musik. Auch hier gab's den Prinzenwalzer und den Gardemarsch. Die begeisterten Zuschauer verlangten nach Zugaben, wurden jedoch auf den Fachingsdienstag um 15.30 Uhr am gleichen Ort vertröstet. Fotos Berger / Text Falk

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