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In bayerisch-österreichischem Grenzgebiet

Bär nach Schafsrissen in Thiersee bei Kufstein nachgewiesen

Ein Europäischer Braunbär. Auch im Freistaat Bayern gab es bis 1835 Populationen dieser imposanten Tiere. (Symbolbild)
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Ein Europäischer Braunbär. (Symbolbild)

Im bayerisch-österreichischen Grenzgebiet bei Kufstein ist ein Bär unterwegs. Das hätten die genetischen Untersuchungen nach dem Riss von drei Schafen Ende Juni in der Gemeinde Thiersee bestätigt, teilte das Land Tirol am Montag mit.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Inntal - Drei Schafe wurden Ende Juni auf einer Alm im Gemeindegebiet von Thiersee (Bezirk Kufstein) tot aufgefunden. Aufgrund des Rissbildes wurde ein Großraubtier als Verursacher vermutet. Die genetischen Untersuchungen bestätigen nun einen Bären. Bereits am 14. Juni wurde im Gemeindegebiet von Langkampfen (Bezirk Kufstein) ein Bär von einer Wildkamera fotografiert und am 16. Juni anhand eines Schafsrisses genetisch bestätigt. Seit dem Rissereignis in Thiersee wurden der Behörde aus diesem Gebiet keine Beobachtungen und Schäden mehr gemeldet.

Nachdem heuer in Osttirol bereits zahlreiche Wolfsrisse verzeichnet wurden, wurden am Wochenende im Gemeindegebiet von Lavant und von Außervillgraten neuerlich tote Nutztiere gefunden. Derzeit ist von elf toten, zwei verletzten und rund 25 vermissten Schafen auszugehen. Aufgrund der Rissbeurteilung besteht konkreter Wolfsverdacht. Proben werden zur genetischen Untersuchung eingeschickt. Um eine bestmögliche Probenqualität zu gewährleisten, bittet die Behörde, Kadaver von mutmaßlich gerissenen Tieren bis zum Eintreffen der Amtstierärztin/des Amtstierarztes gut abzudecken.

Pressemeldung Land Tirol

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