„Ave Maria“ vor „Time to say goodbye“

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Hamburg – In die Liste der beliebtesten Trauerhits kommt Bewegung.

Mit dem „Ave Maria“ von Franz Schubert steht seit Längerem erstmals wieder ein klassisches Stück auf Platz Eins, wie das Internetportal bestattungen.de am Dienstag in Hamburg mitteilte. Bei der Trauerfeier von Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl im Dom zu Speyer sei das Lied in einer Version von Sergei Rachmaninow als Chorstück ebenfalls aufgeführt worden. Klassische Kompositionen seien für viele Menschen „vertraute Begleiter durch das Leben“ und vermittelten Ruhe und Stärke in der schweren Zeit des Abschiednehmens, so die Experten.

Bestattungen.de hatte wieder bundesweit Angehörige und Bestatter zu den beliebtesten Trauerliedern befragt. Danch geht Platz zwei an eine andere Art von Klassiker: „Time to say goodbye“ im Duett von Sarah Brightman und Andrea Bocelli ist seit Beginn der Trauerhit-Auswertung dabei. Vorjahressieger Andreas Gabalier kommt mit „Amoi seg’ ma uns wieder“ 2017 nur auf Platz drei, gefolgt wiederum von einem Klassik-Hit, der „Air Suite Nr. 3“ von Johann Sebastian Bach.

Aufgestiegen auf Platz 5 ist „Die Rose“ von Helene Fischer. Von Null auf Sechs brachte es einer, der selbst erst im November 2016 starb: Leonard Cohen mit seinem 1984 veröffentlichten Lied „Halleluja“. Unheilig ist auf dem Abstieg. Nur noch Platz sieben erreichte im vergangenen Jahr „So wie Du warst“. Drei neu in die Charts gekommene Lieder bilden das Schlusslicht der Top-Ten auf deutschen Beerdigungen: „Niemals geht man so ganz“ von Trude Herr, die „Morgenstimmung“ von Edvard Grieg und „Euch zum Geleit“ der Mittelalter-Folk-Rock-Band Schandmaul.

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