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Tragödie im argentinisch-chilenischen Grenzgebiet

Tragisches Lawinenunglück: Bekannter Bergsteiger aus Oberbayern stirbt - Freundin schwer verletzt

  • Markus Zwigl
    VonMarkus Zwigl
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Tragischer Vorfall im argentinisch-chilenischen Grenzgebiet: Übereinstimmenden Medienberichten zufolge ist der deutsche Bergsteiger Robert Grasegger bei einem Lawinenunglück ums Leben gekommen. Seine Freundin wurde schwer verletzt.

El Chaltén - Bei einem Lawinenunglück im argentinisch-chilenischen Grenzgebiet ist ein deutscher Bergsteiger tödlich verunglückt. Eine österreichische Bergsteigerin wurde schwer verletzt, wie die Verwaltung des argentinischen Nationalparks „Los Glaciares“ in El Calafate auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in der Nacht auf Samstag mitteilte.

Zuvor hatten mehrere argentinische Zeitungen über die Tragödie in El Chaltén“ berichtet. Aus dem Auswärtigen Amt in Berlin hieß es, die Botschaft in Buenos Aires sei mit dem Fall befasst und stehe mit den örtlichen Behörden in Kontakt.

Lawine überrascht drei Freunde

Der Mitteilung des Nationsparks in Patagonien zufolge wurden die insgesamt drei Bergsteiger bereits am Donnerstag von der Lawine im Bergmassiv des 3405 Meter hohen Fitz Roy überrascht, der aufgrund seiner Form und der unberechenbaren Wetterverhältnisse als schwierig gilt.

Laut übereinstimmenden Medienberichten handelt es sich bei dem verunglückten Bergsteiger um Robert Grasegger aus Grainau. Der erfahrene Bergführer-Anwärter war offenbar mit seiner Freundin aus Österreich und einem weiteren Freund unterwegs. Letzterer habe laut ahoracalafate.com.ar den beiden nach dem Lawinenabgang geholfen und diese anschließend zurückgelassen, um Hilfe zu holen.

Insgesamt 44 Einsatzkräfte des Nationsparks und der Polizei sowie Freiwillige waren in der Folge wohl an der Such- und Rettungsaktion beteiligt. Ein Hubschrauber des argentinischen Militärs konnte die Unglücksstelle wegen des schlechten Wetters nicht erreichen, heißt es.

Drama um Robert Grasegger

Grasegger und seine Freundin seien einen Tag später nicht mehr an der Stelle gewesen, an der ihr Freund sie zurückgelassen habe. Die Österreicherin wurde demnach 300 Meter tiefer gefunden, Grasegger konnte zuerst nicht geortet werden. Erst am Freitag habe man seinen leblosen Körper gefunden. Der Leichnam soll am Sonntag geborgen werden. Die weiteren Umstände sind bislang noch unklar.

Die österreichische Bergsteigerin habe mehrere schwere Verletzungen davongetragen und sei in einer Klinik notoperiert worden. Ihr Zustand sei mittlerweile allerdings stabil.

mz/dpa

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