Mit Alter steigt genetischer Einfluss

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Zu einer Zwillingsstudie liegt eine Zwischenbilanz vor. dpa

Bielefeld – Eine über Jahre angelegte Längsschnittstudie mit Zwillingen zu den Ursachen von Erfolg und Ungleichheit im Leben hat eine erste Zwischenbilanz gezogen.

Danach sind genetische Anlagen und die Umwelt gleichermaßen für die Entwicklung junger Menschen verantwortlich. Mit zunehmendem Alter übernehme aber der genetische Einfluss die führende Rolle, sagt Professor Rainer Riemann von der Universität Bielefeld. Kommen junge Menschen ins Erwachsenenalter, geht der familiäre Einfluss zurück und die genetischen Anlagen bestimmen mehr über die Entwicklung. Bei Zwillingen gibt es noch einen bedeutsamen Unterschied. Bei ihnen spielt es eine Rolle, ob sie ein- oder zweieiig sind. Eineiige Zwillinge blieben in ihrem Verhalten recht ähnlich, zweieiige nicht, erläuterte der Forscher. Für die Studie werden 4000 Zwillingspaare und deren Familienangehörigen umfassend befragt. Über einen Zeitraum von acht Jahren werden sie wiederholt befragt.

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