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Todesschütze von Salzgitter verhaftet; Anklage gegen jungen Afghanen; Entschuldigung nach Hunde-Attacke; Mord aus verletzter „Mannesehre“; Über eine Million Lachse verendet

Todesschütze von Salzgitter verhaftet

Trauriges Ende eines erbitterten Sorgerechtsstreits in Salzgitter: Ein 38-Jähriger ist am Dienstag nach tödlichen Schüssen auf seine Ex-Partnerin festgenommen worden. Der Mann und die 30-Jährige – beide aus dem Kosovo – haben nach Angaben der Staatsanwaltschaft vier gemeinsame Kinder. Der Mann steht im Verdacht, seine Ex-Partnerin am Montagabend auf der Straße erschossen zu haben. Die 32-jährige Schwester der Frau wurde auch getroffen, ist aber nach einer Operation außer Lebensgefahr.

Anklage gegen jungen Afghanen

Rund fünf Monate nach den Messerstichen auf eine 17-Jährige in Darmstadt hat die Staatsanwaltschaft Anklage wegen versuchten Mordes erhoben. Beschuldigt wird ein junger Flüchtling aus Afghanistan, den Ermittlungen zufolge wohl der Ex-Freund der Marokkanerin. Die Staatsanwaltschaft hat den Beschuldigten als Jugendlichen angeklagt. Der Mann soll seine Ex-Freundin zwei Tage vor Weihnachten mit mindestens zehn Messerstichen in einer Grünanlage schwer verletzt haben.

Entschuldigung nach Hunde-Attacke

Im Prozess um den tödlichen Angriff eines Hundes auf eine Seniorin in Stetten am kalten Markt (Baden-Württemberg) haben sich dessen Besitzer bei den Angehörigen des Opfers entschuldigt. Die 44-Jährige und ihr 48-jähriger getrennt lebender Ehemann ließen über ihre Verteidiger ausrichten, sie bedauerten den Vorfall zutiefst. „Meine Mandantin hätte es nie für möglich gehalten, dass der Hund derart aggressiv und gefährlich ist“, sagte der Anwalt. Die Seniorin wurde am 30. Mai 2017 unvermittelt von dem Hund angefallen und mehrfach in Kopf und Hals gebissen. Ein Notarzt konnte sich erst um die Frau kümmern, als der Hund von ihr abgelassen hatte – die Hilfe kam zu spät. Das Tier wurde von der Polizei erschossen.

Mord aus verletzter „Mannesehre“

Ein Deutsch-Iraker, der seine Frau aus vermeintlich verletzter „Mannesehre“ erstochen hatte, ist in Aachen wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der Mann tötete die von ihm getrennte Frau mit mehr als 100 Hieb- und Stichverletzungen. Angesichts des „Tatbildes“ sei eine Strafaussetzung nach 15 Jahren unangemessen, befanden die Richter am Aachener Landgericht und stellten die besondere Schwere der Schuld fest. Die Verteidigung hatte 13 Jahre Haft wegen Totschlags gefordert.

Über eine Million Lachse verendet

Rund 1,35 Millionen Zuchtlachse sind an der Küste des australischen Bundesstaates Tasmanien verendet. Die Tiere seien zwischen Oktober und Mai in einer Bucht gestorben, teilte die Umweltbehörde EPA mit. Die Zuchtfische sind laut dem Sender ABC wahrscheinlich an einem einheimischen Virus erkrankt, den sie sich von der Wildfischpopulation eingefangen hätten.

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