Aktuelles in Kürze

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Aktuelles in kürze

Vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte hat die Anwältin und Gattin von Hollywood-Star George Clooney, Amal (36), für das Recht plädiert, die massenhafte Tötung von zehntausenden Armeniern 1915 als Völkermord zu bezeichnen. Es ging gestern in Straßburg um die Klage des türkischen Politikers Dogu Perincek wegen Verletzung seiner Meinungsfreiheit. Ein Schweizer Gericht hatte ihn 2007 wegen Leugnung des Völkermords an den Armeniern verurteilt, weil er bei Vorträgen den Vorwurf des Völkermords eine „internationale Lüge“ genannt hatte. Clooney sagte, es sei Ziel der Machthaber im Osmanischen Reich ab 1915 gewesen, „die armenische Bevölkerung vollständig auszulöschen“. Vor dem Gerichtsgebäude demonstrierten Türken und Armenier.

Wladimir Klitschko (38), seit elf Jahren ungeschlagener Box-Weltmeister im Schwergewicht, hat sich als Anhänger der in Deutschland eingeleiteten Energiewende geoutet. „Kernkraft hat keine Zukunft mehr“, sagte der Ukrainer beim Deutschland-Dinner des Handelsblatts in Hamburg. Wladimirs Vater wurde bei der Reaktorkatastrophe 1986 in Tschernobyl der erhöhten radioaktiven Strahlung ausgesetzt und starb 2011 im Alter von nur 64 Jahren an Lymphdrüsenkrebs.

Die britische Oscar-Preisträgerin Judi Dench hat mit 80 Jahren Lust auf eine Tätowierung. „Ich bin versucht, mir zum 80. Geburtstag ein Tattoo machen zu lassen“, sagte sie dem Magazin „Good Housekeeping“. Ihre Tochter Finty sei ganz scharf darauf, dass sie sich eines stechen ließe. Infrage käme ein indisches Symbol, „das angeblich Leben, Liebe und das alles bedeutet“, erklärte die Schauspielerin. Sie sei aber unsicher, ob man sie nicht über die Bedeutung angeschwindelt habe.

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