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Aktuelle Tipps Für Senioren Spielzeug für Demenzpatienten

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Spielzeug für Demenzpatienten. Puppen oder Kuscheltiere kennen die meisten noch aus der Kindheit.

Auf Menschen mit Demenz haben sie häufig eine beruhigende Wirkung, heißt es in der Zeitschrift „Pflege und Familie“. Kuscheltiere oder lebensnah gestaltete Puppen erfüllten oft beispielsweise den Wunsch, jemanden zu beschützen, was sich wiederum positiv auf die innere Unruhe auswirke. Ein weiterer Vorteil: Durch das Stofftier kommen Angehörige vielleicht wieder mit dem Erkrankten ins Gespräch. Dafür sei es nicht nötig, mit verstellter Stimme das Kuscheltier zu imitieren. Das kann – ganz im Gegenteil – irritierend wirken. Stattdessen spricht man besser über das Spielzeug und stellt etwa Zusammenhänge mit dem Lebenslauf des Betroffenen her. Aufdrängen sollten Pflegende ein Spielzeug jedoch nicht. Es genügt, das Stofftier oder die Puppe in Sicht- und Griffweite des Pflegebedürftigen zu platzieren.

Hühneraugenpflaster genau zuschneiden

Hühneraugen lassen sich zum Beispiel mit salicylsäurehaltigen Pflastern oder Tinkturen behandeln. Die Pflaster sollten genau auf die betroffene Hautstelle zugeschnitten werden, empfiehlt die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände in ihrer Zeitschrift „Neue Apotheken Illustrierte“. Sonst drohen Verletzungen an der gesunden Haut. Nutzt jemand eine Tinktur, kann er die umliegende Haut mit Vaseline schützen.

Das schützt vor Stürzen in der Nacht

Wer nachts bei Dunkelheit zum Badezimmer tapst, riskiert einen Sturz. Der wiederum kann im Alter schwerwiegende Folgen haben. Die Deutsche Seniorenliga rät daher, für gut erreichbare Lichtquellen zu sorgen: Lichtschalter am Bett, an jeder Tür sowie Lampen mit Bewegungsmeldern verhindern, dass man nachts nicht sieht, wo man langläuft. Für Menschen mit Gangunsicherheit oder körperlichen Einschränkungen kommt auch ein Wohnungsrollator infrage. Die Gestelle sind etwas schmaler als normale Rollatoren und sind wendiger, weil sie kleinere Räder haben. Der Wohnungsrollator sollte stabil sein und sich auf der Stelle drehen lassen. Hilfreich ist es, wenn man ihn mit Zubehör, einem Tablett oder Korb, zum Transport von kleineren Gegenständen ausstatten kann.

Gemüsebrühe gleicht Salzhaushalt aus

Vor allem an wärmeren Tagen verliert der Mensch nicht nur Flüssigkeit, auch der Salzhaushalt des Körpers kann sich verändern. Dieser Gefahr seien ältere Menschen stark ausgesetzt, die nicht genug trinken, warnt Brigitte Buchwald-Lancaster, Expertin für Altersmedizin im Städtischen Klinikum München. Bei einer „Elektrolytstörung“ fühlen sich Betroffene müde, auch Verwirrtheit kann die Folge sein. Hilfreich ist es dann, Gemüse- oder Fleischbrühe sowie natriumreiches Mineralwasser zu sich zu nehmen. Zudem sollten ältere Menschen am besten leicht und vitaminreich essen.

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