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Aktuelle Tipps für Senioren Internetportal bei Gewalt in der Pflege

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Internetportal bei Gewalt in der Pflege. Gewalt in der Pflege kommt auf beiden Seiten vor: Manchmal werden Pflegebedürftige aggressiv, manchmal reißt dem Pflegenden der Geduldsfaden.

Damit es nicht zu Übergriffen kommt, ist es wichtig, die jeweilige Situation stets zu hinterfragen, erklärt das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) auf dem Infoportal www.pflege-gewalt.de. Meist gibt es einen Grund für aggressives Verhalten seitens des Pflegebedürftigen: Schmerzen, Langeweile oder Angst etwa. Manche Menschen können nicht mehr artikulieren, was ihnen fehlt. Hat er einmal herausgefunden, was los ist, kann der Pflegende gezielt Angebote machen. Aber auch Pflegenden gelingt es nicht immer, Ruhe zu bewahren. Dann ist es hilfreich, zu überlegen, woher das Verhalten kommt, das einen stört. Hat man das verstanden, fällt es vielleicht leichter, damit umzugehen. Spürt der Pflegende die Wut in sich heraufsteigen, sollte er kurz den Raum verlassen und sich beruhigen, rät das ZQP. Vielen hilft es, ein paar Schritte zu gehen, die Augen zu schließen und bewusst zu atmen. Auf der neuen Webseite des ZQP finden Pflegebedürftige und Pflegende Infos zu Gewalt in der Pflege, Tipps zur Prävention und Kontaktdaten zu telefonischen Beratungseinrichtungen.

Tabletteneinnahme mit Ritual verknüpfen

Mit dem Alter fällt es manchen schwer, an alle Medikamente zu denken. Apothekerin Silke Boehmann aus Westerstede schlägt im „Senioren Ratgeber“ vor, die Einnahme zu ritualisieren. Das Schilddrüsenmittel etwa kann man auf dem Waschbecken platzieren und täglich vor dem Duschen einnehmen. Tabletten, die zur Mittagszeit genommen werden, könne man wie ein Lebensmittel in einer Schale mit auf den Tisch stellen. So werde die Einnahme in den Alltag integriert, und es falle leichter, daran zu denken.

Tagesdosis für Magnesium beachten

Nimmt man zu viel Magnesium über Nahrungsergänzungsmittel ein, können Durchfälle die Folge sein. Die Tageshöchstmenge sollte deswegen 250 Milligramm nicht überschreiten, empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). „Nahrungsergänzungsmittel liegen im Trend. Viele Menschen glauben, dass sie damit gesundheitliche Vorteile erzielen“, sagt BfR-Präsident Prof. Andreas Hensel. „Aber auch diese Einnahme kann zu gesundheitlichen Risiken führen. Die beste Ernährungsstrategie ist eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse. In den meisten Fällen sind Nahrungsergänzungsmittel deshalb überflüssig.“ Die erhöhte Zufuhr von Magnesium über solche Mittel zusätzlich zur Aufnahme über die normale Ernährung kann bei Personen ab vier Jahren zu Durchfällen führen. Das BfR empfiehlt zudem, die Tageshöchstmenge auf mindestens zwei Einnahmen pro Tag zu verteilen. Dies erhöht vermutlich die Verträglichkeit.

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