AKTUELLE TIPPS FÜR SENIOREN

Aktuelle Tipps für Senioren Erst eincremen, dann Hörgerät einsetzen

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Erst eincremen, dann Hörgerät einsetzen. Ob im heimischen Strandbad oder im Urlaub am Meer – ein Hörgerät sollte der Träger vor dem Sprung ins Wasser herausnehmen.

Zwar seien die moderneren Geräte häufig spritzwassergeschützt, zu viel Nässe kann ihnen aber schaden, heißt es bei der Bundesinnung der Hörakustiker. Am besten werden Hörgeräte in einer Box im Schatten aufbewahrt. So sind sie auch vor Sand geschützt. Mit Sonnencreme kommen die empfindlichen Geräte ebenfalls besser nicht in Kontakt. Die Akustiker raten: erst eincremen, dann das Hörgerät einsetzen. Die Creme kann etwa das Mikrofon verstopfen. Nach einem Tag am Wasser sollte der Träger zudem die Batterien herausnehmen und das Gerät mit offenem Batteriefach trocken lagern.

Einstellung zum Alter ist entscheidend

Nach Worten der Psychologin und Altersforscherin Anna Kornadt ist für den Umgang mit dem Alter nicht nur die Sichtweise des Umfelds entscheidend, sondern auch die eigene Einstellung: „Wenn man selbst mit einer negativen Sicht an das Alter herangeht, macht man auch eher schlechte Erfahrungen“, sagte sie in einem Interview mit der „Zeit“. Das Wochenblatt hatte jüngst das Ergebnis einer internationalen Umfrage veröffentlicht, wonach sich der Respekt vor dem Alter in Deutschland stark in Grenzen hält: Demnach liegen die Deutschen mit 3,86 von 5 möglichen Respektpunkten im Ländervergleich nur im hinteren Mittelfeld. Befragt wurden 150 000 Menschen in 101 Ländern. Der Respekt gegenüber älteren Menschen war den Angaben zufolge unabhängig vom Wohlstand in einem Land: So schätzten die Ungarn Senioren am meisten, die Ukrainer am wenigsten. Die Haltung gegenüber Senioren habe erhebliche Auswirkungen auf die Lebensqualität, heißt es. Je mehr ältere Menschen respektiert würden, desto weniger seien sie auch armutsgefährdet.

Risiko-Medikamente für Autofahrer

Die Fahrtüchtigkeit wird nicht nur durch Schlafmittel beeinträchtigt, auch andere Medikamente können für Autofahrer Risiken bergen. „Gefährlich sind alle Arzneien, die auf das Gehirn wirken“, erklärt Apotheker Lutz Engelen im aktuellen Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Das gilt beispielsweise auch für manche Heuschnupfenmittel, Stimmungsaufheller und Schmerzpräparate. In der Apotheke kann sich jeder informieren, ob seine Medikamente Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit haben, und sich gegebenenfalls Alternativen empfehlen lassen. Kritisch wird es auch, wenn der Patient auf ein neues Mittel für Herz und Kreislauf eingestellt wird – etwa einen Blutdrucksenker. In den ersten Wochen kämpft mancher mit Müdigkeit, auch Schwindel kann sich einstellen. Experte Engelen empfiehlt: „Beginnen Sie mit der Therapie möglichst an Tagen, an denen Sie nicht auf den Wagen angewiesen sind. Beobachten Sie, wie Ihr Körper auf das neue Mittel reagiert.“

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