AKTUELLE TIPPS FÜR SENIOREN

Aktuelle Tipps für Senioren Drei Übungen für den gesunden Rücken

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Drei Übungen für den gesunden Rücken. Im Winter bewegen sich viele Menschen noch weniger als in der warmen Jahreszeit.

Die Folge können Kreuzschmerzen sein, warnt Reinhard Schneiderhan von der Deutschen Wirbelsäulenliga. Zehn Minuten Bewegung am Tag schaffen bereits Abhilfe. Ein Beispiel: Im Vierfüßlerstand auf einer Gymnastikmatte oder einem Teppich einen Katzenbuckel machen. Mit der Einatmung leicht ins Hohlkreuz gehen. Beim Ausatmen zurück in den Katzenbuckel. Das Ganze zwölf Mal wiederholen. Zur Lockerung der unteren Rückenmuskeln bieten sich Hüftkreise im Stehen an. Eine gute Dehnübung ist das Nadelöhr: Dazu auf den Rücken legen, die Füße aufstellen. Nun den Knöchel des rechten Fußes auf den linken Oberschenkel legen. Das rechte Knie dabei zur Seite öffnen. Den linken Fuß anheben und mit beiden Händen den linken Oberschenkel greifen und leicht zum Oberkörper heranziehen. Schultern und Nacken liegen entspannt auf dem Boden.

Bei Gymnastik auf den Körper hören

So wichtig Bewegung auch für Senioren ist – sie sollten sich bei Gymnastikübungen nicht übernehmen. „Beim Turnen muss man sich wohlfühlen, spüren, wo die eigenen Grenzen liegen“, betont die staatlich geprüfte Gymnastiklehrerin Gabriela Bastian im „Senioren Ratgeber“. „Ältere meinen oft, zu einem guten Training gehöre Muskelkater, um zu wirken. Das ist ein Irrtum.“ Untrainierte sollten daher nach eigens auf Senioren zugeschnittenen Angeboten fragen. Speziell Ältere profitieren der Expertin zufolge von funktionellen Übungen, „denn sie beziehen mehrere Muskelgruppen mit ein und schulen Beweglichkeit und Koordination“. Im Alltag helfe das beispielsweise, müheloser Treppen zu steigen oder Stolperer abzufangen. „Mixt man unterschiedliche Fitnessrichtungen, fördert das den Trainingserfolg, ohne dass der Übende mehr tun muss.“

Eingewachsener Zehennagel

Ein eingewachsener Zehennagel kann schmerzhaft sein. Ist die Entzündung noch leicht, hilft zunächst ein Fußbad in Wasser mit Seife. Anschließend können Betroffene ein entzündungshemmendes Gel, eine Salbe oder Tinktur auftragen. Wichtig ist, den Fuß dann gut abzutrocknen, erläutert das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen auf dem Portal gesundheitsinformation.de. Offene Schuhe entlasten die schmerzende Stelle. Auch nachts sollten Betroffene schauen, dass die Bettdecke nicht direkt auf dem entzündeten Zeh liegt. Sind die Beschwerden stark, kann ein medizinischer Fußpfleger einen Verband oder eine Nagelspange anlegen. Wer verhindern will, dass erneut ein Nagel einwächst, sollte die Nagelkanten beim Schneiden nicht abrunden. Die Ecken bleiben am besten so lang, dass sie frei auf dem seitlichen Haut–rand liegen.

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