Schicksal Demenz

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Demenzkranke und ihre Angehörigen nicht allein lassen - darum geht es bei der OVB-Weihnachtsaktion 2015. Foto dpa

Dement wird man nicht über Nacht. Die Krankheit kommt schleichend - und doch erwischt sie Betroffene und Angehörige eiskalt.

Alte Menschen werden dann oft weggesperrt, weil sich überforderte Angehörige für sie schämen - und alles wird noch schlimmer. Doch das muss nicht sein. Deshalb ist die OVB-Weihnachtsaktion 2015 dem Schicksal Demenz gewidmet.

Rosenheim/Mühldorf/Traunstein - Ob Jahrhundertflut, angeborene Krankheit oder dramatischer Autounfall - wenn es um Menschen in Not geht, rücken die Leserinnen und Leser der OVB-Heimatzeitungen eng zusammen. Niemand wird im Regen stehen gelassen. Das haben sie in 25 Jahren OVB-Weihnachtsaktion immer wieder eindrucksvoll bewiesen.

Heuer rückt die OVB-Aktion die neue Volkskrankheit Demenz ins Blickfeld. Etwa 1,4 Millionen Demenzkranke gibt es derzeit in Deutschland. Weil die Gesellschaft immer älter wird, gehen Experten davon aus, dass sich diese Zahl bis 2050 verdoppeln wird.

Auch in der Region wächst die Zahl der Betroffenen - und damit der Bedarf an Betreuungs- und Hilfsangeboten. Aber Demenz hat keine Lobby, ist in zu vielen Fällen immer noch ein Tabu.

Zahlreiche Initiativen und Einrichtungen im Raum Rosenheim, Mühldorf und Traunstein stemmen sich seit Jahren gegen das kollektive Wegschauen. Sie bauen Häuser, Begegnungsräume und Sinnesgärten. Sie organisieren Besuchs- und Fahrdienste. Kurz: Sie helfen, betreuen, begleiten und beraten.

Das Mehrgenerationenhaus Flintsbach gilt als beispielhaft für die Verwirklichung einer Einrichtung, in der Menschen mit Demenz tagsüber betreut werden, aber weiter zu Hause leben. Doch ohne Spenden kann das Christliche Sozialwerk Degerndorf-Brannenburg-Flintsbach als Träger dieses Mammutprojekt im südlichen Rosenheimer Inntal nicht stemmen. Genau so geht es der Nachbarschaftshilfe Rosenheim, der Klinik Haag, dem Caritas-Zentrum Mühldorf, dem Chiemgau-Stift Inzell, dem Traunsteiner Seniorenzentrum Wartberghöhe und dem Café "Memory" in Obing mit ihren Projekten und Angeboten für Demenzkranke.

Jeder Cent, der für die OVB-Aktion "Schicksal Demenz" gespendet wird, fließt direkt und ohne Abzug in diese Projekte, die wir in den nächsten Wochen vorstellen werden. Dabei geht es weniger um das Schließen von Finanzierungslücken, sondern darum, dauerhafte Verbesserungen zu erzielen und nachhaltige Projekte auf den Weg zu bringen. Jeder Spender kann schon morgen davon profitieren - als Betroffener oder Angehöriger eines Demenzkranken.

10 000 Euro vom OVB-Medienhaus

Als Starthilfe überweist das OVB-Medienhaus 10 000 Euro auf die beiden Spendenkonten bei der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling und der Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee (siehe Kontonummern in der eingeblockten Grafik).

Die Namen der Spender werden in der Zeitung veröffentlicht. Wer nicht mit seinem Namen erscheinen will, vermerkt dies bei der Überweisung mit dem Zusatz "Anonym" oder "Keine Namensnennung".

Die ersten Zahlscheine für die Aktion liegen der Wochenend-Ausgabe vom 21. November bei.

Jede Leserspende ab einem Mindestbeitrag von zehn Euro, die bis 31. Dezember 2015 auf den Spendenkonten eingeht, nimmt an der Verlosung eines fünftürigen Mazda 2 Centerline teil.

Mazda im Wert von 17 000 Euro gewinnen

Der Wagen im Wert von rund 17 000 Euro wurde von City-Autopartner Kolbermoor, einem Unternehmen der Auto-Eder-Gruppe, kostenlos für die OVB-Aktion zur Verfügung gestellt und wird nicht mit Spendengeldern bezahlt.

Aus rechtlichen Gründen sind wir verpflichtet, auch Nicht-Spender am Gewinnspiel teilnehmen zu lassen (per Postkarte mit dem Kennwort "OVB-Weihnachtsaktion" an die OVB-Heimatzeitungen). Mitarbeiter des OVB-Medienhauses und der Auto-Eder-Gruppe sowie deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

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