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Zügiger Abschied

Dawidenko raus – Brands siegt im deutschen Duell München – Der Russe Nikolai Dawidenko ist in Deutschland gut bekannt.

Dawidenko raus – Brands siegt im deutschen Duell

München – Der Russe Nikolai Dawidenko ist in Deutschland gut bekannt. Bevor er vor ein paar Jahren zurück in die Heimat nach Moskau zog, lebte er lange in der Pfalz. Sein Deutsch sei besser als das der meisten Pfälzer, scherzte der Kabarettist Django Asül einmal, als er noch Stadionsprecher bei den BMW Open war. 2011 gewann der frühere Weltranglistendritte Dawidenko zum zweiten Mal nach 2004 den Titel beim MTTC Iphitos. Mittlerweile ist er zwar auf Platz 43 abgerutscht, aber für die Veranstalter ist er immer noch einer der größeren Namen.

Am Montag, als das Hauptfeld den Betrieb aufnahm, hat sich Dawidenko sehr zügig verabschiedet. Er unterlag dem Kroaten Ivan Dodig 4:6, 4:6. Das ist einerseits schade, weil der Russe auf eine große Karriere zurückblicken kann und mit 31 Jahren nicht mehr allzu oft am Aumeister aufkreuzen wird. Andererseits ist es nicht weiter schlimm. Für die öffentliche Wahrnehmung und den Kartenabsatz sind andere zuständig.

Den Erfolg der Veranstaltung definiert das Abschneiden der einheimischen Spieler. Es war deshalb eine glückliche Fügung, dass mit Tobias Kamke und Daniel Brands zwei Deutsche zum Auftakt aufeinander trafen. Kamke hat im Februar sein Debüt im Davis Cup gegeben, Brands erreichte vorige Woche in Bukarest das Viertelfinale und hat mit Weltranglistenplatz 69 fast wieder seine beste Position aus dem Sommer 2010 (66) erreicht. Mit seinem Sieg über Kamke (5:7, 6:4, 6:3) macht er weitere Punkte gut. Am Dienstag greift mit Florian Mayer (gegen den Polen Kubot) einer der drei besten Deutschen ein. Die anderen beiden, Tommy Haas und Philipp Kohlschreiber, haben Freilose und folgen eine Runde später.  mb

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