Wer die Wahl hat. . .

Lucas Hufnagel ist in München geboren, in München aufgewachsen. Und doch wurde er mit 16 in die georgische Jugend-Nationalmannschaft berufen, hat inzwischen Länderspiele für die georgische U17 und die U19 bestritten.

Lucas Hufnagel ist in München geboren, in München aufgewachsen. Und doch wurde er mit 16 in die georgische Jugend-Nationalmannschaft berufen, hat inzwischen Länderspiele für die georgische U17 und die U19 bestritten. Denn seine Mutter heißt Pikria Apizauri und ist Georgiern. Lucas, der das Land östlich des Schwarzen Meeres und südlich des Großen Kaukasus von Urlaubsaufenthalten und Besuchen bei den Großeltern kennt, könnte sich durchaus vorstellen, einmal in der A-Nationalmannschaft Georgiens zu spielen. Inzwischen aber ist auch der DFB auf sein Talent aufmerksam geworden, im April hat ihn der deutsche U19-Trainer Christian Ziege zu einem Lehrgang eingeladen. „Das war für mich ein interessanter Vergleich“, sagt Hufnagel, tendiert aber eher dazu, den Georgiern treu zu bleiben. „Da sind meine Chancen, einmal richtiger Nationalspieler zu werden, wohl doch ein bisschen größer“, schätzt er.

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