Vesper kontra Pechstein: ,Absurd’

Berlin – Der Konflikt zwischen Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) spitzt sich zu. In einem Brief an deutsche Sportfunktionäre beschwerte sich die 41-Jährige, dass Sportlern gedroht werde, wenn sie Pechsteins Erklärung zur Athletenvereinbarung unterschreiben.

Mit ihrer Petition wendet sich die Berlinerin gegen einen Passus in der Athletenvereinbarung, der einen Gang vor ein Zivilgericht ausschließt.

DOSB-Generaldirektor Michael Vesper wies die Vorwürfe zurück. „Das ist eine Verdrehung der Tatsachen“, sagte er: „Es ist unmöglich, was Frau Pechstein da behauptet.“ Jeder Sportler müsse in der Athletenvereinbarung die Anti-Doping-Regeln und die IOC-Charta anerkennen, so Vesper weiter: „Insofern ist es total widersprüchlich, dass Frau Pechstein auf der einen Seite Verschärfungen der Anti-Doping-Gesetzgebung verlangt und auf der anderen Seite die sofortige Bestrafung durch die Sportgerichtsbarkeit aushebeln will. Das ist absurd.“, Bisher haben 55 namhafte deutsche Sportler Pechsteins Aufruf unterschrieben.  sid

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